Die SNCF-Gruppe meldete für 2025 einen Umsatz von 43,0 Mrd. Euro, der im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil blieb, bei einem Nettogewinn von 1,8 Mrd. Euro.
Die Investitionen stiegen auf 11,0 Mrd. €, wobei der Großteil in den Schienenverkehr in Frankreich floss. Die Erneuerung und Modernisierung des Netzes blieb eine Priorität, wobei 3,2 Mrd. € für Infrastrukturverbesserungen bereitgestellt wurden. Im Laufe des Jahres wurden 736 km Gleise und 239 km Oberleitungen im Kernnetz erneuert.
Das Passagieraufkommen stieg weiter an. SNCF Voyageurs steigerte seinen Umsatz um 3,0 %, wobei die Hochgeschwindigkeitszüge 168,4 Millionen Passagiere in Frankreich und Europa beförderten, was einem Anstieg von 3,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die regionalen TER- und Transilien-Nahverkehrszüge verzeichneten einen Anstieg der Passagierzahlen.
ImBereich Fracht und Logistik spiegelten die Ergebnisse einen schwächeren globalen Markt wider, insbesondere im interkontinentalen Transport. GEODIS verzeichnete einen Umsatzrückgang, konnte jedoch seine operative Marge halten. Rail Logistics Europe verzeichnete einen leichten Umsatzrückgang, verbesserte jedoch seine Rentabilität, unterstützt durch Vertragsverlängerungen und Wachstum im intermodalen Bereich, darunter Forwardis, Naviland Cargo und VIIA.
Insgesamt verband die Gruppe ein stabiles Aktivitätsniveau mit einer höheren Rentabilität und fortgesetzten Investitionen in das Streckennetz, während sich der Güterverkehr in einem schwierigen Marktumfeld behauptete.