Die Ferrovie dello Stato Italiane (FS) schloss das Geschäftsjahr 2025 mit einem Nettogewinn von 30 Millionen Euro ab und kehrte damit den Verlust von 208 Millionen Euro aus dem Vorjahr um.
Die technischen Investitionen des Konzerns erreichten mit 18,3 Mrd. EUR einen neuen Höchststand, wodurch FS zum wichtigsten Motor der industriellen Investitionen in Italien wurde.
Der Geschäftsbereich Eisenbahninfrastruktur, der sich aus RFI und Anas zusammensetzt, trug 12 Mrd. EUR zu den Gesamtinvestitionen bei. Zu den wichtigsten Korridorprojekten, die in fortgeschrittene Bauphasen eintreten, gehören:
- Hochgeschwindigkeitsstrecke Brescia–Padua
- Dritter Giovi-Pass (Genua–Mailand)
- Hochleistungsachse Neapel–Bari
- Strecke Palermo–Catania–Messina
Der Geschäftsbereich Personenverkehr verzeichnete einen Umsatz von 6,4 Mrd. EUR. Während die Zahlen im Inland stabil blieben, erzielte das internationale Geschäft 2,5 Mrd. EUR, was vor allem auf den Ausbau der Strecke Paris–London und neue Verbindungen in Deutschland zurückzuführen war. Im Laufe des Jahres erhielt FS 241 neue Fahrzeuge, darunter die Züge der neuesten Generation „Frecciarossa 1000“.
Im Frachtbereich stieg das EBITDA um 72 %, was auf die Leistung von TX Logistik und Mercitalia Shunting & Terminal zurückzuführen ist. Das Segment profitierte von einer strategischen Erholung der intermodalen Transportvolumina trotz der allgemeinen makroökonomischen Schwankungen in Europa.
FS hat seine Belegschaft auf 97.000 Mitarbeiter aufgestockt, nachdem im Jahr 2025 8.515 neue Mitarbeiter eingestellt wurden.
Die Nettofinanzverschuldung verbesserte sich auf 12,8 Mrd. EUR (gegenüber 13,5 Mrd. EUR), gestützt durch einen positiven operativen Cashflow. Der Konzern hält an den Zielen seines Strategieplans 2029 fest: 20 Mrd. EUR Umsatz und 500 Mio. EUR Nettogewinn.