Dinazzano Po, Interporto Bologna, Rail Traction Company und Sapir haben einen Dreijahresvertrag zur Gründung des „Netzwerks der Logistikunternehmen der Emilia-Romagna“ unterzeichnet, das darauf abzielt, den Schienengüterverkehr in der Region zu stärken. Die Partnerschaft kann auf weitere Mitglieder ausgeweitet werden.
Die Initiative steht im Einklang mit der Entwicklung der vereinfachten Logistikzone der Region und dem kürzlich verabschiedeten regionalen Logistiksystemgesetz.
Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen die Steigerung des Anteils des Schienengüterverkehrs, die Verbesserung der Servicequalität und die Förderung der Anbindung an Logistikzentren. Die Emilia-Romagna wird von drei TEN-V-Korridoren durchzogen, über die voraussichtlich europäische Fördermittel in Verkehrs- und Logistikprojekte fließen werden.
Dinazzano Po mit Sitz in Reggio Emilia betreibt Schienengüterverkehrsdienste von und nach der Emilia-Romagna. Interporto Bologna verwaltet den wichtigsten Logistikknotenpunkt der Region, während Sapir den Hafen von Ravenna betreibt und integrierte Logistikdienstleistungen anbietet. Rail Traction mit Hauptsitz in Bozen betreibt internationale Schienengüterverkehrsdienste.