Adif und Exolum untersuchen Schienennetz für den Transport flüssiger Massengüter

Adif und Exolum untersuchen Schienennetz für den Transport flüssiger Massengüter
© Exolum
Diese Zusammenarbeit zielt auf die logistischen Anforderungen des sich entwickelnden Energiesektors ab und unterstützt gleichzeitig nachhaltigere Güterverkehrspraktiken.

Adif und Exolum haben eine Vereinbarung getroffen, um den Aufbau eines Eisenbahnlogistiknetzes für den Transport von flüssigen Massengütern zu prüfen. Das vorgeschlagene Netz würde die Anlagen von Exolum mit der Eisenbahninfrastruktur von Adif verbinden und sich auf Stoffe wie CO₂, Ammoniak, Methanol, Biokraftstoffe und andere Rohstoffe konzentrieren.

Im Rahmen der Studie, die vom Office of the Commissioner for the Atlantic Corridor beaufsichtigt wird, soll auch die Kapazität der Adif-Infrastruktur für die Aufnahme eines solchen Verkehrs untersucht werden. Im Rahmen von Durchführbarkeitsanalysen werden die Gleiskapazität und das Potenzial für neue Gleisanschlüsse und Zufahrten in privaten Anlagen untersucht. Ziel ist es, den Transport von den Produktionsstätten zu den Lagerterminals in den großen Häfen zu ermöglichen, wobei der Schwerpunkt auf dem Atlantikkorridor liegt.

© Adif
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Die Initiative nutzt die bestehende Infrastruktur, was die Umsetzung beschleunigen und gleichzeitig die ökologischen und sozialen Auswirkungen begrenzen dürfte. Das Netz von Exolum umfasst derzeit Gleisanschlüsse an 17 Terminals in Spanien, die mit Adif verbunden sind, und verfügt über frühere Erfahrungen im Schienentransport von flüssigen Massengütern und Energieprodukten.

Das geplante Logistiknetz würde den Transport von abgeschiedenem CO₂ zur Sequestrierung oder Wiederverwendung erleichtern und so zur Emissionsreduzierung beitragen. Es würde auch den schienengestützten Transport von E-Kraftstoffen wie E-Ammoniak und E-Methanol sowie von Rohstoffen wie pflanzlichen Ölen und Fetten und Biokraftstoffen wie Biomethanol und Bioethanol ermöglichen.

Die Vereinbarung steht im Einklang mit den Zielen, den Schienengüterverkehr im Atlantikkorridor zu steigern und intermodale Transportlösungen zu verbessern. Weitere technische Studien und Beratungsmaßnahmen sind geplant, um zu prüfen, ob das Netz in die bestehenden Schienen- und Hafensysteme integriert werden kann.


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