Irish Rail bestellt 150 Güterwaggons bei W.H. Davis und erweitert den Rahmen auf 400 Einheiten

Irish Rail bestellt 150 Güterwaggons bei W.H. Davis und erweitert den Rahmen auf 400 Einheiten
© Iarnród Éireann
Die ersten 150 Waggons im Wert von rund 44 Mio. EUR sollen veraltetes Rollmaterial ersetzen, das derzeit im Güterverkehrsnetz von Irish Rail eingesetzt wird.

Iarnród Éireann (Irish Rail) hat mit dem britischen Schienenfahrzeughersteller W.H. Davis einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Güterwagen mit einer ersten Festbestellung von 150 Einheiten unterzeichnet. Der Rahmenvertrag sieht die Lieferung von bis zu 400 Waggons über einen Zeitraum von zehn Jahren vor, abhängig von künftigen Finanzierungsentscheidungen und erforderlichen Genehmigungen.

Die Produktion soll in Kürze in der Produktionsstätte von W.H. Davis in Nottinghamshire, England, anlaufen. Laut Zeitplan wird die erste Charge voraussichtlich im Sommer 2026 ausgeliefert, die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant, sobald die Tests und die behördliche Genehmigung vorliegen.

Jeder neue Wagen wird eine Nutzlastkapazität von 62 bis 65 Tonnen und ein geschätztes Eigengewicht von 17 bis 20 Tonnen haben. Dies entspricht einer Steigerung der Ladekapazität um 33 % gegenüber der bestehenden Flotte, die sich nach rund fünf Jahrzehnten Betrieb dem Ende ihrer Nutzungsdauer nähert.

© Iarnród Éireann
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Die betriebliche Höchstgeschwindigkeit wird von derzeit 80 km/h auf 110 km/h erhöht. Die Erhöhung der Kapazität und der Geschwindigkeit steht im Einklang mit den Plänen des Betreibers, die Leistung der Frachtlogistik im gesamten Netz zu verbessern.

Sollte der Rahmen voll ausgeschöpft werden, könnte Iarnród Éireann mit der 400-Wagen-Flotte das Schienengüterverkehrsaufkommen auf über 100 Dienste pro Woche erhöhen. Die Waggons sind Teil eines umfassenderen Plans zur Schaffung von Güterverkehrskapazitäten, mit dem die Verlagerung auf andere Verkehrsträger und die auf nationaler Ebene festgelegten Emissionsreduktionsziele unterstützt werden sollen.

Die bevorstehende Wiedereröffnung der Eisenbahnlinie Limerick-Foynes im Jahr 2026 wird voraussichtlich eine Rolle für den künftigen Güterverkehr spielen und den Zugang zum Tiefwasserhafen von Foynes ermöglichen. Die Verbindung soll die Logistikoptionen für Verlader in Irland und im Ausland erweitern.

Der Rahmenvertrag schafft einen strukturierten Beschaffungsweg für die Beschaffung von Waggons bis 2035.


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