METRANS erweitert sein Terminal in Poznań, Polen

METRANS erweitert sein Terminal in Poznań, Polen
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Das Projekt zielt darauf ab, die Zugabfertigungskapazität zu erhöhen und die Terminalinfrastruktur für den künftigen Betrieb von Containerkränen anzupassen.

Die Bauarbeiten für den mehrstufigen Ausbau des intermodalen Terminals von METRANS in Gądki bei Poznań (Polen) haben begonnen.

Integration von RMG-Kränen und Erweiterung der Werft

Im Rahmen der Arbeiten bereitet METRANS das Terminal auf die Installation von ferngesteuerten schienengebundenen Portalkränen (RMG) vor. Der Betriebshof wird vergrößert und umgestaltet, um den krangestützten Containerumschlag zu unterstützen. Dazu gehört eine Neugestaltung des Frachtbereichs, um in ausgewählten Bereichen von Reach Stackern auf Portalkranbetrieb umzustellen.

Es wird erwartet, dass sich die Modernisierung auch auf das Layout des Lagerbereichs auswirken wird. Der Standort wird für eine effiziente vertikale Stapelung und einen automatisierten Umschlag vorbereitet, was die Betriebsstruktur des Terminals verändern könnte.

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750 Meter Gleisinfrastruktur

Der Wiederaufbauplan umfasst sowohl den Ausbau der bestehenden Gleise als auch den Bau neuer Gleise, die die Abfertigung von Güterzügen mit einer Länge von 750 Metern ermöglichen. Damit wird die Anlage an die EU-Normen für die Länge von Güterzügen angepasst.

Längere Gleisanschlusskapazitäten sollen den Transit- und Ganzzugverkehr zwischen Polen und anderen von METRANS betriebenen Terminals in Mittel- und Osteuropa unterstützen. Das Unternehmen betreibt derzeit ein intermodales Netzwerk, das Binnenhubs in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich, Ungarn und Deutschland verbindet.

Verbesserungen am Lkw-Tor und am Parkplatz

In Gądki wird ein neues Lkw-Tor installiert, das mit einem modernen Zugangskontrollsystem ausgestattet ist. Außerdem wird ein Parkplatz für schwere Lkw eingerichtet, um die Fahrzeugströme zu Spitzenzeiten zu steuern und den internen Verkehr zu verbessern.

Das gesamte Erweiterungsprojekt soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen werden. Während der schrittweisen Arbeiten wird der Betrieb des Terminals aufrechterhalten, wobei Maßnahmen zur Verkehrskoordinierung ergriffen werden, um Unterbrechungen der laufenden intermodalen Dienste zu minimieren.


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