Für den Bahntransport werden spezielle 31-Fuß-Super-UR-Container verwendet, die mit Vakuum-Isolierpaneelen ausgestattet sind und für temperaturempfindliche Güter konzipiert wurden. In diesen Containern werden die flüssigen Nahrungsprodukte von Morinaga transportiert, die in den Fabriken in Morioka und Kobe hergestellt werden.
Der Dienst verkehrt zwischen Morioka und Sendai im Norden und Kobe im Westen, wobei feste Bahnstrecken zwischen dem Kudara/Osaka Freight Terminal und dem Sendai Freight Terminal genutzt werden. Es ist die erste Hin- und Rückfahrt auf der Schiene in Japan, bei der derselbe Verlader identische Container für die Hin- und Rückfahrt verwendet.
Das Projekt wurde als Reaktion auf den anhaltenden Mangel an Lkw-Fahrern und die gestiegenen Logistikkosten aufgrund der im April 2024 in Kraft tretenden strengeren Arbeitsvorschriften initiiert. Durch die Verlagerung dieser Milchprodukte auf die Schiene rechnet das Konsortium mit einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um 72 %, was etwa 184 Tonnen pro Jahr im Vergleich zum Lkw-Transport entspricht. Dieses Logistikkonzept ist im Rahmen des japanischen "Comprehensive Logistics Efficiency Act" genehmigt und als Teil der "Modal Shift Acceleration Emergency Measures" anerkannt.
Nippon Express koordiniert die Transportlogistik, JR Freight verwaltet den Bahnbetrieb, und Japan Oil Transportation stellt die Spezialcontainer bereit. Die Initiative vermeidet Leercontainer-Rückfahrten und verbindet Morioka, Sendai und Kobe in einem kontinuierlichen Logistikkreislauf, der beladene Container in beide Richtungen sicherstellt