Körfez Ulaştırma hat den intermodalen Güterverkehr auf dem Eisenbahnkorridor Halkalı-Kapıkule aufgenommen, der die Türkei mit dem europäischen Schienennetz verbindet.
Das Unternehmen, das als erster privater Güterzugbetreiber in der Türkei tätig ist, plant, den Korridor für den Transport von Exportgütern zum Grenzübergang Kapıkule zu nutzen, während der eingehende Verkehr aus Europa zur Weiterverteilung nach Halkalı befördert werden soll.
Zur Unterstützung der neuen Dienste hat Körfez Ulaştırma seine Lokomotivflotte um zwei Eurodual-Hybridlokomotiven von Stadler erweitert, die im Laufe des Jahres 2024 angeschafft werden. Diese Lokomotiven kombinieren Elektro- und Dieseltraktion und ermöglichen den Betrieb sowohl auf elektrifizierten als auch auf nicht elektrifizierten Abschnitten der Strecke ohne Traktionswechsel.
Nach Angaben des Betreibers ist die Strecke Halkalı-Kapıkule als Option für den grenzüberschreitenden Schienengüterverkehr zwischen der Türkei und Europa positioniert, die den grenzüberschreitenden Logistikanforderungen mit einem intermodalen Schwerpunkt gerecht wird. Die Dienste zielen darauf ab, die türkischen Schienengüterverkehrsströme enger mit den europäischen Korridoren zu verknüpfen und dabei modernes, an die unterschiedlichen Infrastrukturbedingungen angepasstes Rollmaterial einzusetzen.