PKP Cargo unterstützt die Mobilität des Militärs

PKP Cargo unterstützt die Mobilität des Militärs
© FB of Polish Army
PKP Cargo und das polnische Verteidigungsministerium haben eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit im Schienenverkehr im Bereich Verteidigung und militärische Mobilität unterzeichnet.

Das Abkommen bildet die Grundlage für die Zusammenarbeit im Bereich der Militärlogistik, einschließlich des Transports von militärischer Ausrüstung, schwerem Gerät und anderen Frachtgütern, die von den polnischen Streitkräften benötigt werden. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die militärische Mobilität sowohl in der NATO als auch in der Europäischen Union nach wie vor eines der zentralen Themen im Bereich Verkehr und Sicherheit ist.

Die Zusammenarbeit kann die Nutzung der Terminal- und Gleisanschlussinfrastruktur, der Traktionsressourcen sowie der speziellen Eisenbahnkapazitäten von PKP Cargo umfassen. Dazu gehören Lokomotiven, die auf nicht elektrifizierten Strecken eingesetzt werden können, sowie unternehmensinterne Systeme in den Bereichen Sicherheit und Kommunikation.

Ein wesentlicher Bestandteil des Abkommens ist die Entwicklung von Dual-Use-Projekten, d. h. von Infrastruktur und Transportkapazitäten, die sowohl zivilen als auch militärischen Zwecken dienen können. Die Zusammenarbeit könnte zudem eine schnellere Reaktion in Krisensituationen sowie eine bessere Vorbereitung auf den Truppenbewegungen polnischer und verbündeter Streitkräfte ermöglichen.

Der polnische Vizepremierminister und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erklärte, das Abkommen werde dazu beitragen, die strategische Infrastruktur für den Truppenbewegungen nationaler und verbündeter Streitkräfte vorzubereiten. Er stellte zudem einen Zusammenhang zu der übergeordneten Sicherheitsarchitektur im Ostseeraum her, wo die militärische Mobilität von den baltischen Häfen aus zunehmend an Bedeutung gewinnt.

© PKP Cargo
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Infrastrukturminister Dariusz Klimczak bezeichnete die Vereinbarung als einen Schritt, der die Zusammenarbeit zwischen dem Verteidigungsministerium, der polnischen Armee und PKP Cargo, die sich derzeit in einer Umstrukturierungsphase befindet, systematisiert. Seiner Ansicht nach stellt sie die strategische Rolle von PKP Cargo nicht nur in der polnischen Wirtschaft, sondern auch im Bereich der nationalen Sicherheit und Verteidigung wieder her.

Zbigniew Prus, Geschäftsführer von PKP Cargo, erklärte, die Vereinbarung stärke die Position des Unternehmens als wichtiger Logistikpartner des Staates und ebne den Weg für die weitere Entwicklung des spezialisierten Schienenverkehrs, einschließlich Dual-Use-Projekten.

Das Verteidigungsministerium erklärte sich bereit, bei Projekten im Zusammenhang mit Ressourcen für den Dual-Use-Transport zusammenzuarbeiten, darunter auch mögliche Investitionsvorhaben im Zusammenhang mit Verteidigungsbedürfnissen. Dazu könnten der Transport von schwerem militärischem Gerät sowie die Unterstützung von Militäreinheiten im In- und Ausland durch den Schienenverkehr gehören.

Die Vereinbarung ist ein Rahmenvertrag, der auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde. Sie begründet für keine der beiden Seiten finanzielle Verpflichtungen; konkrete Projekte unterliegen gesonderten Vereinbarungen.


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