Vorübergehend schwieriger Zugang zu spanischen Häfen für den Schienengüterverkehr

Vorübergehend schwieriger Zugang zu spanischen Häfen für den Schienengüterverkehr
© Adif
Der Hafen von Barcelona wird wegen der laufenden Arbeiten an der Eisenbahninfrastruktur vorübergehend nicht zugänglich sein, während in Valencia die Eisenbahnverbindungen verbessert werden.

Adif passt den Eisenbahnknotenpunkt Castellbisbal an die Normalspur an. Das Projekt begann am 24. Juni und wird voraussichtlich bis zum 12. September dauern. Diese Arbeiten sind Teil eines umfassenderen Projekts zur Verbesserung des Mittelmeerkorridors, einer wichtigen Strecke für Güter- und Personenzüge, die Spanien mit dem übrigen Europa verbindet.

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Kreuzung Castellbisbal: Ein Überblick

Der Knotenpunkt Castellbisbal, ein wichtiger Knotenpunkt des Mittelmeerkorridors, wird derzeit umfassend modernisiert. Die aktuelle Phase konzentriert sich auf das nördliche Ende des Bahnhofs Castellbisbal und betrifft die Verbindungen nach Mollet und Barcelona über Molins de Rei und den Hafen von Barcelona über Can Tunis. Das Projekt, das inzwischen zu 55 % abgeschlossen ist, umfasst die Erneuerung der Gleise, die Installation neuer Gleisanlagen sowie die Modernisierung der Elektrifizierung und der Signalsysteme.

Im Einzelnen umfassen die Arbeiten die Erneuerung von 8,1 km Gleis, den Austausch von 13 600 Schwellen und den Einbau von 15 000 m³ Schotter. Darüber hinaus werden 23 gemischte Weichen und ein Drahtwechsler eingebaut sowie das Elektrifizierungssystem mit 300 neuen Masten und 8,5 km Oberleitung installiert.

Diese Verbesserungen sollen die Kapazität und Zuverlässigkeit der Infrastruktur erhöhen und eine größere Flexibilität für den Personen- und Güterverkehr ermöglichen. Aufgrund der Komplexität des Projekts wurde der Zugverkehr auf dem Abschnitt Castellbisbal-Molins jedoch ausgesetzt, um die Arbeiten zu beschleunigen und die Auswirkungen auf die Mobilität der Reisenden zu minimieren.

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Verbesserung des Eisenbahnnetzes in Valencia

Gleichzeitig treibt Adif die Verbindung zwischen Valencia und dem Mittelmeerkorridor voran. Die Arbeiten an der Strecke Valencia-La Font de Sant Lluís umfassen den Einbau von Normalspurgleisen und die Anpassung der Gleisanlage an den Zugangskanal der Stadt. In dieser Phase, die bis zum 7. September andauern soll, werden unter anderem die Oberleitung angepasst und sechs neue Weichen eingebaut.

Das Projekt umfasst auch umfangreiche Gleis- und Elektrifizierungsarbeiten zur Einführung der Mischspur auf den Haupt- und Nebengleisen. Dies wird die Kapazität und Zuverlässigkeit sowohl für den Personen- als auch für den Güterverkehr erhöhen und den Betrieb interoperabler Züge mit Normalspur auf dem Netz ermöglichen.

Ein neuer Bahnsteig wird gebaut, um die Züge umzuleiten, die València Nord und València Joaquín Sorolla anfahren, und schafft Platz für die nächste Phase der Arbeiten am Zugangskanal. Nach Abschluss der Arbeiten werden mehr Gleise für konventionelle und normalspurige Züge zur Verfügung stehen, was den Gütertransport von und nach Europa erleichtern wird.


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