Polen erweitert Euroterminal Sławków und verdoppelt damit seine intermodale Kapazität

Polen erweitert Euroterminal Sławków und verdoppelt damit seine intermodale Kapazität
© Ministerstwo infrastruktury
Die Investition steht im Einklang mit umfassenderen Wirtschaftsplänen für Polen, die speziell auf die Logistikinfrastruktur zur Unterstützung Mittel- und Osteuropas abzielen, einschließlich der für den Wiederaufbau in der Ukraine wichtigen Verkehrsverbindungen.

Am 26. Mai 2025 wurde eine Investitionsvereinbarung zum Ausbau des Logistikzentrums Euroterminal Sławków in der Woiwodschaft Schlesien (Polen) unterzeichnet. An der Vereinbarung sind die Agentur für industrielle Entwicklung (ARP) und das Management von Euroterminal Sławków beteiligt, die ein Projekt in Höhe von 40 Mio. EUR (180 Mio. PLN) in die Wege leiten, um die Kapazität des Terminals zu erhöhen.

Die erste Phase umfasst den Bau eines zweiten intermodalen Terminals, das sieben zusätzliche Gleise bereitstellen wird. Auch neue Umschlaggeräte für einen schnelleren Umschlag von intermodalen Containern sind Teil des Projekts. Dadurch wird sich die jährliche Umschlagskapazität des Terminals von derzeit 285.000 TEU auf rund 530.000 TEU nahezu verdoppeln.

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Das Terminal in Sławków verbindet das europäische Normalspurnetz mit der breitspurigen LHS-Strecke aus der Ukraine und ermöglicht so auf einzigartige Weise einen direkten Bahnzugang zwischen Asien und Europa ohne Spurwechsel. Die Breitspurstrecke führt von der ukrainischen Grenze bei Hrubieszów direkt zum Terminal und vereinfacht die Logistikkette für den Ost-West-Güterverkehr.

Der Standort profitiert von der Nähe zu wichtigen Autobahnen, darunter die A1 (8 km) und die A4 (10 km), sowie zu den Flughäfen Kraków-Balice (57 km) und Katowice-Pyrzowice (44 km).


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