Ungarn verkürzt die Fahrzeit auf der Strecke Debrecen–Tiszafüred um 15 Minuten

Ungarn verkürzt die Fahrzeit auf der Strecke Debrecen–Tiszafüred um 15 Minuten
© MÁV Group
Ungarn wird am 1. März die gesamte Strecke Debrecen–Füzesabony wieder in Betrieb nehmen, wodurch sich die Fahrzeit zwischen Debrecen und Tiszafüred um fast 15 Minuten verkürzt.

Durch den Ausbau des Abschnitts Debrecen–Balmazújváros verkürzt sich die Fahrtzeit auf 23 Minuten und der Durchgangsverkehr auf der Ost-West-Regionalverbindung wird wieder aufgenommen.

Die Arbeiten sind Teil einer umfassenderen Modernisierung der Strecke 108 im Raum Debrecen, einer der am schnellsten wachsenden regionalen Wirtschaftszonen Ungarns und einem aufstrebenden Industriezentrum in Mitteleuropa . Zu den Infrastrukturverbesserungen gehören der teilweise zweigleisige Ausbau in der Nähe von Debrecen, die Erneuerung der Gleise zwischen Macs und Balmazújváros sowie die Installation von mehr als 26 km Oberleitung, deren Inbetriebnahme bis Ende April geplant ist .

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Für das ungarische Netz, wo viele Nebenstrecken noch immer mit Geschwindigkeits- und Kapazitätsbeschränkungen zu kämpfen haben, ist eine Verkürzung der Fahrzeit um 15 Minuten auf einer Regionalstrecke bemerkenswert. Die Änderungen bringen regelmäßigere Verbindungen zwischen Debrecen, Balmazújváros und Tiszafüred und verbessern die Anschlüsse in Füzesabony in Richtung Budapest und Eger, wodurch die Verbindungen zwischen Ostungarn und der Hauptstadt gestärkt werden.

Das Projekt sieht auch neue Haltestellen in den wachsenden nordwestlichen Stadtteilen und Industriegebieten von Debrecen vor, wodurch die Bahn enger in das lokale Busnetz und die Park-and-Ride-Anlagen integriert wird. Dies spiegelt einen allgemeinen Trend in Mittel- und Osteuropa wider, wo EU-geförderte Investitionen auf Regionalstrecken abzielen, um die Mobilität der Arbeitskräfte zu fördern und die Abhängigkeit vom Straßenverkehr zu verringern, anstatt sich ausschließlich auf Vorzeigeprojekte im Fernverkehr zu konzentrieren.

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Weitere Fahrplanänderungen auf benachbarten Strecken ab dem 1. März sollen die Verbindungen verbessern und die Wartezeiten verkürzen, was auf eine Verlagerung hin zu einer stärker auf den Takt und die Verbindungen ausgerichteten Planung im konventionellen Netz Ungarns hindeutet.


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