Stadler eröffnet in Wien eine Wartungshalle für Hochgeschwindigkeitszüge

Stadler eröffnet in Wien eine Wartungshalle für Hochgeschwindigkeitszüge
© Stadler
Die Anlage ist direkt an das österreichische Schienennetz angebunden und dient der Vorbereitung von Testfahrten sowie der Inbetriebnahme neuer Fahrzeuge.

Stadler hat am 10. April 2026 eine neue Zugwartungsanlage in Obersiebenbrunn bei Wien eröffnet und damit seine Servicekapazitäten in Österreich erweitert. Der Standort ist auf die Inbetriebnahme, Abnahme und Wartung von Stadler-Schienenfahrzeugen spezialisiert, darunter die Hochgeschwindigkeitsflotte der WESTbahn, die dort seit März 2026 gewartet wird.

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Stadler bestätigte, dass die Werkstatt allen Betreibern von Stadler-Zügen zur Verfügung stehen wird, wodurch die Wartungsprozesse vereinheitlicht und die Vorlaufzeiten für die Inbetriebnahme der Fahrzeuge verkürzt werden.

Das in Zusammenarbeit mit STRABAG realisierte Projekt wurde innerhalb von sieben Monaten fertiggestellt. Die Erweiterung stärkt Stadlers operative Präsenz in Österreich und trägt dazu bei, die wachsende Nachfrage nach Wartungskapazitäten im Zusammenhang mit dem Ausbau der Bahnflotten zu decken.

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Der Standort Obersiebenbrunn umfasst eine 225 Meter lange Halle mit einer Fläche von rund 4.600 m², Büroflächen sowie eine zusätzliche Zeltkonstruktion für Lagerzwecke. Er befindet sich auf dem AGRANA-Industriegelände in Obersiebenbrunn/Leopoldsdorf und ist an eine Strecke angebunden, die mit ETCS ausgestattet ist und für Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h ausgelegt ist.


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