Port Tarragona bereitet den Bau des PortTarragona-Terminals Guadalajara–Marchamalo vor, einer 30 Millionen Euro teuren intermodalen Binnenterminalanlage, die Zentralspanien mit dem Mittelmeerkorridor und dem gesamten europäischen Schienennetz verbindet.
Er ist für den Umschlag von bis zu 100.000 intermodalen Transporteinheiten (UTIs) pro Jahr ausgelegt und umfasst sechs Gleise, von denen drei 750 Meter lang sind, sowie drei Empfangs- und Abfertigungsgleise. Der Standort verfügt über Schienenanbindungen sowohl nach Madrid als auch nach Saragossa.
Die Anbindung an die Normalspur soll im Jahr 2026 über den Mittelmeerkorridor bis zum Hafen von Tarragona reichen. Dank der Anbindung sowohl an die iberische Spurweite als auch an die Normalspur wird der Hafen als Knotenpunkt zwischen den Korridoren Henares, Ebro und Mittelmeer innerhalb des TEN-V-Netzes fungieren.
Die Fahrzeit auf der Bahnstrecke zwischen Guadalajara–Marchamalo und Tarragona wird auf sechs Stunden geschätzt. Die Verbindungsstrecke wird überwiegend für den Güterverkehr genutzt, wodurch die Anbindung an den Personenverkehr im Raum Madrid eingeschränkt ist.