Fünf Class 222-Einheiten werden ab Mitte 2026 auf dem frei zugänglichen Dienst Stirling - London von Lumo eingesetzt

Fünf Class 222-Einheiten werden ab Mitte 2026 auf dem frei zugänglichen Dienst Stirling - London von Lumo eingesetzt
© Eversholt Rail
Die Vereinbarung folgt auf die Übernahme von Grand Union West Coast durch FirstGroup im Jahr 2024 und deckt die Dauer des aktuellen Gleiszugangsvertrags ab, der bis 2030 läuft.

Die FirstGroup hat eine Vereinbarung mit Eversholt Rail über den Einsatz von fünf Dieseltriebzügen der Baureihe 222 auf der Strecke Stirling-London Euston bestätigt.

Die geleasten Class 222-Einheiten werden zu Sechser-Garnituren umgebaut, die jeweils rund 340 Sitze in der Standardklasse bieten. Sobald der Dienst vollständig in Betrieb ist, wird er voraussichtlich rund 447 Millionen Sitzplatzkilometer pro Jahr anbieten. Die Aufnahme des Fahrgastbetriebs ist derzeit für Mitte 2026 geplant, vorbehaltlich der Zugübergabe und des Abschlusses der Fahrer- und Personalschulung.

Die frei zugängliche Strecke wird unter der Marke Lumo der FirstGroup geführt und umfasst vier tägliche Hin- und Rückfahrten zwischen London und Stirling (drei an Sonntagen) sowie eine zusätzliche tägliche Hin- und Rückfahrt zwischen Preston und London. Die vollständige Liste der Bahnhöfe umfasst Stirling, Larbert, Greenfaulds, Whifflet, Motherwell, Lockerbie, Carlisle, Preston, Crewe, Nuneaton, Milton Keynes und London Euston. Direktverbindungen nach London werden für Larbert, Greenfaulds und Whifflet eingeführt.

Die Class 222-Züge werden ab September 2025 von der East Midlands Railway zurückkehren und von Alstom in den Werken Central Rivers und Widnes überholt und gewartet. Zu den geplanten Änderungen gehören ein neuer Außenanstrich, Verbesserungen im Innenraum, eine Neugestaltung der Sitze, Videoüberwachung an Bord, ein verbessertes WLAN und die Installation des intelligenten Start-Stopp-Systems.

Nach Angaben von FirstGroup soll das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 50 Mio. GBP (ca. 58,6 Mio. EUR) erwirtschaften und eine niedrige zweistellige Betriebsgewinnmarge (vor IFRS 16) erzielen.

Das Open-Access-Modell wird ausschließlich mit privaten Mitteln betrieben, wobei die Betreiber das volle wirtschaftliche Risiko und die Verantwortung übernehmen. Der Dienst in Stirling folgt auf den bereits bestehenden Betrieb von Lumo auf der East Coast Main Line und stellt eine Erweiterung der Open-Access-Präsenz der FirstGroup auf dem Westküstenkorridor dar.


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