Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) wird diese Anforderung in die kommenden Ausschreibungen aufnehmen und damit die derzeit in der Region anzutreffenden unterschiedlichen Betreiberlackierungen ersetzen.
Die ersten Züge im neuen Look sind für die Münchner S-Bahn ab Ende 2028 geplant. Weitere Flotten, unter anderem für den Verkehr zwischen Aschaffenburg und Berchtesgaden, sollen zu Beginn des nächsten Jahrzehnts folgen. Das bestehende Rollmaterial bleibt unverändert.
Das Design, das die BEG gemeinsam mit dem Studio Neomind entworfen hat, knüpft an das auf der InnoTrans vorgestellte Erscheinungsbild der Münchner XXL-S-Bahn an. Weiß und "Bahnland Bayern"-Blau dominieren das Äußere, wobei ein Rautenmuster auf die Landesflagge verweist. Die S-Bahnen werden mit einem großen "S" gekennzeichnet, während die Betreiber ihre Logos beibehalten, um die Zuständigkeit für den Service zu verdeutlichen.
Das Konzept kombiniert Farb- und Folienelemente, um das geometrische Muster und die funktionalen Markierungen zu bilden. Diese Flächen können bei Bedarf individuell erneuert werden. Eine kontrastreiche Farbgestaltung soll die Orientierung erleichtern: dunkle Türen gegen einen hellen Korpus, blaue Markierungen für Mehrzweckbereiche wie Fahrrad- und Rollstuhlplätze und ein gelber Streifen zur Kennzeichnung von Erste-Klasse-Bereichen.
Das Design ist Teil der allgemeinen Bemühungen Bayerns, die Fahrgastinformation im gesamten regionalen Bahnsystem zu vereinheitlichen, einschließlich der Fahrkartenautomaten und Servicepunkte.