DB Regio-Zugbegleiter stirbt nach Angriff eines Fahrgastes in einem Regional-Express-Zug

DB Regio-Zugbegleiter stirbt nach Angriff eines Fahrgastes in einem Regional-Express-Zug
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Der 36-jährige Mitarbeiter, identifiziert als Serkan C., erlag zwei Tage nach dem Vorfall, am 5. Februar, seinen Verletzungen.

Ein Zugbegleiter der DB Regio ist gestorben, nachdem er bei einer Fahrkartenkontrolle in einem Regional-Express-Zug in Deutschland von einem Fahrgast angegriffen worden war.

Der Angriff ereignete sich am Montagabend während einer routinemäßigen Fahrkartenkontrolle. Serkan C. wurde von einem Fahrgast, der ohne gültige Fahrkarte unterwegs war, schwer verletzt. Er war alleinerziehender Vater von zwei Kindern.

Die Eisenbahngewerkschaften forderten erneut einen stärkeren Schutz des Zugpersonals. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erklärte, der Fall unterstreiche die anhaltende Zunahme von Übergriffen auf Zugpersonal bei Kontrollen und im Umgang mit Kunden. Auch die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wies auf wiederholte Warnungen vor eskalierender Gewalt gegen Zugbegleiter und Zugpersonal hin.

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Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, kündigte Pläne für einen Sicherheitsgipfel in Berlin an. Laut DB werden an dem Treffen Vertreter von Bundes- und Landesbehörden, Auftraggebern des regionalen Schienenverkehrs, des Bundesverkehrsministeriums, der Bundespolizei, Gewerkschaften und Interessenvertretern des Schienenverkehrs teilnehmen. Auf der Tagesordnung stehen kurzfristige Sicherheitsmaßnahmen und die langfristige Finanzierung von Sicherheitspersonal im regionalen und lokalen Schienenverkehr, die derzeit durch Verkehrsdienstleistungsverträge geregelt ist.

Die DB bestätigte, dass ein Spendenkonto eingerichtet wurde, um die Familie des verstorbenen Mitarbeiters zu unterstützen.


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