Die Unternehmen präsentierten, wie Anhänger mit verschiedenen Technologien auf reguläre Intermodalwagen umgeladen werden können. Bei der Veranstaltung wurde ein nicht kranbarer Anhänger mit Hilfe der NIKRASA-Plattform auf einen Ermewa T3000 Taschenwagen verladen.
Christoph Dörre von TX Logistik sagt: "Mit NIKRASA haben wir eine Lösung für nicht kranbare Auflieger entwickelt: Sie werden in nur zwei Minuten von der Straße auf die Schiene verladen. So ermöglichen wir es unseren Kunden, den Großteil ihrer Transporte auf der Schiene durchzuführen".
Diese Plattformen bieten nicht kranbaren Anhängern einen leichteren Zugang zur Schiene: Der Anhänger wird auf die Plattform gefahren, von einem Portalkran oder Reach Stacker angehoben, auf den Schienentaschenwagen verladen und ist bereit für die lange Reise mit der Bahn.
Cyrille Guyon, stellvertretender Geschäftsführer von Ermewa, unterstreicht: "Die Verlagerung von nicht kranbaren Lkw-Anhängern auf die Schiene ist ein spürbarer Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Güterverkehr und zum europäischen Green Deal."
Der aktuelle Trend in Europa geht dahin, die Schiene für den Fernverkehr und die Straße für die letzte Meile zu nutzen. Dies gilt auch für den Transport mit nicht kranbaren Sattelanhängern, die derzeit rund 90 Prozent der europäischen Flotte ausmachen und systematisch an die Straße gebunden sind.