A1 Digital: Wir verwandeln die analogen Assets des Schienengüterverkehrs in datengesteuerte Geschäftsmodelle

A1 Digital: Wir verwandeln die analogen Assets des Schienengüterverkehrs in datengesteuerte Geschäftsmodelle
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Wie man die Digitalisierung bei der Bahn nicht nur in Worten, sondern auch in Taten umsetzt - diese Frage beantwortet das Team von A1 Digital, das Schienengüterverkehrsunternehmen auf der ganzen Welt kosteneffiziente und betriebsverbessernde Lösungen anbietet.

RM: A1 Digital bietet umfassende Bahnlösungen an. Können Sie einen Überblick darüber geben, was das Unternehmen von anderen Anbietern unterscheidet?

A1 Digital: UnsereRail Insight-Lösungist einzigartig, weil wir das gesamte Ökosystem anbieten, das für die digitale Transformation erforderlich ist. Während andere Anbieter oft nur einzelne Hardware- oder Software-Tools verkaufen, bieten wir eine End-to-End-Lösung. Dazu gehört die Auswahl der optimalen Hardware für die Bedürfnisse des Kunden, die Verbindung mit unseren SIM-Karten und die Nutzung unseres globalen Netzwerks von 170 Roaming-Partnern. Außerdem bieten wir eine IoT-Plattform an, die als Datendrehscheibe dient und Firmware-Updates, Gerätekonfigurationen und Kunden-Dashboards ermöglicht.

Darüber hinaus empfehlen wir, unsere Lösung auf Exoscale zu hosten, unserer europäischen Cloud-Plattform, die GDPR-konform und unabhängig von den Beschränkungen des U.S. Cloud Act ist. Für Kunden, die eine erweiterte Datenanalyse benötigen, bieten wir Streaming-Analysen, Tools für maschinelles Lernen und die Integration in Unternehmenssysteme. Dieser umfassende Ansatz vereinfacht die Abläufe für Kunden und eröffnet Möglichkeiten für Kosteneinsparungen und Umsatzsteigerung.

RM: Viele Bahnbetreiber verlassen sich auf einfache Ortungsgeräte. Worin besteht der Mehrwert Ihrer integrierten Lösung im Vergleich zu Einzelgeräten?

A1 Digital: Einfach ausgedrückt: Wir verwandeln analoge Assets in datengesteuerte Geschäftsmodelle. Unsere Lösung ermöglicht es Kunden, Kosten zu sparen, die Effizienz zu steigern und sogar neue Einnahmequellen zu schaffen. Zum Beispiel optimiert Tracking und Tracing die Logistik und ermöglicht es den Betreibern, den nächstgelegenen verfügbaren Güterwagen zu finden, den Kilometerstand für die Wartungsplanung zu überwachen und den Kunden Echtzeit-Updates zu liefern.

Darüber hinaus verfügt unsere Lösung über fortschrittliche Sensoren, z. B. 3D-Stoßsensoren zur Erkennung von unsachgemäßer Beladung, hartem Rangieren oder Gleisschäden, sowie Bluetooth-fähige Optionen für externe Sensoren wie Temperatur oder Feuchtigkeit. Diese Funktionen gehen über die Nachverfolgung hinaus, indem sie die Servicelevels verbessern und Vermögenswerte schützen, was eigenständige Geräte nicht leisten können.

RM: Wie stellen Ihre Geräte eine konsistente Konnektivität sicher, insbesondere auf internationalen Strecken?

A1 Digital: Unsere Geräte sind mit SIM-Karten ausgestattet, die automatisch zwischen 2G-, 4G- und sogar Satellitennetzen umschalten und so eine nahtlose Konnektivität gewährleisten. Wir haben Partnerschaften mit zahlreichen Netzanbietern weltweit, was eine unterbrechungsfreie Datenübertragung über Grenzen hinweg ermöglicht. So kann zum Beispiel ein Zug, der von Spanien nach Schweden fährt, eine nahtlose Verbindung aufrechterhalten. Sollten terrestrische Netze ausfallen, bieten wir auch Satellitenkommunikation als Backup an.

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RM: Langlebigkeit und Batterielebensdauer sind im Schienengüterverkehr entscheidend. Wie lange halten Ihre Geräte, und was passiert nach ihrer Lebensdauer?

A1 Digital: Unsere Geräte sind auf eine Lebensdauer von sechs Jahren ausgelegt und entsprechen damit den üblichen Wartungsintervallen für Güterwagen. Je nach Einsatzbedingungen, wie z.B. häufige Netzsuche in schwierigem Gelände wie Tunneln, kann diese Lebensdauer leicht variieren. Nach sechs Jahren empfehlen wir, die Geräte im Rahmen der planmäßigen Wartung auszutauschen, um zusätzliche Ausfallzeiten zu vermeiden. Auf diese Weise werden Unterbrechungen minimiert und das System bleibt effizient.

RM: Sie haben die Datenintegration mit Unternehmenssystemen erwähnt. Wie passt sich Ihre Plattform an die verschiedenen Systeme der Bahnbetreiber an?

A1 Digital: Bahnbetreiber verfügen oft über Altsysteme, die unterschiedlich und historisch gewachsen sind. Um dem entgegenzuwirken, stellen wir standardisierte REST-APIs bereit und bieten professionelle Dienstleistungen, um eine reibungslose Integration zu gewährleisten. Unsere IoT-Plattform fungiert als zentraler Knotenpunkt, der Rohdaten an Unternehmenssysteme überträgt oder Echtzeit-Analysen durch maschinelle Lernwerkzeuge ermöglicht. Diese Flexibilität gewährleistet, dass die Daten auf die spezifischen Bedürfnisse jedes Kunden zugeschnitten sind, sei es für die Echtzeitüberwachung oder die Wartungsplanung.

RM: Wie schätzen Sie die Akzeptanz solcher Lösungen auf den verschiedenen Märkten ein? Gibt es eine starke Nachfrage, oder müssen die Kunden stärker sensibilisiert werden?

A1 Digital: Große Betreiber wie die Deutsche Bahn haben bereits digitale Lösungen eingeführt, und viele stellen jetzt auf Geräte der zweiten Generation um. Das ist eine Gelegenheit für uns, unser umfassendes Ökosystem zu präsentieren. In Schwellenländern wie Indien und Afrika sehen wir ein wachsendes Interesse, da die Bahnbetreiber mit der Digitalisierung beginnen.

Interessanterweise erforschen kleine und mittelgroße Betreiber eher innovative Anwendungsfälle als das traditionelle Tracking und Tracing. Sie wenden sich oft an uns, wenn sie spezielle Lösungen benötigen. So können wir gemeinsam neue Sensoren und Algorithmen entwickeln, die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

RM: Welche Botschaft möchten Sie abschließend den Betreibern vermitteln, die eine digitale Transformation in Erwägung ziehen?

A1 Digital: Wir ermutigen die Betreiber, sich an uns zu wenden, auch wenn sie sich noch in der Anfangsphase der digitalen Transformation befinden. Unsere Lösungen sind skalierbar, und wir sind offen für Tests und die gemeinsame Entwicklung neuer Funktionen. Die Betreiber müssen sich nicht sofort zu einer groß angelegten Implementierung verpflichten; sie können mit kleinen Tests beginnen und diese nach Bedarf erweitern.

Wir werden auch auf kommenden Branchenveranstaltungen wie der Transport Logistic 2025 in München (2.-5. Juni) vertreten sein, wo Sie uns am Stand Nummer A4.109/210 (Advantage Austria) finden. Wir freuen uns auf Gespräche mit allen, die an der Erforschung innovativer Bahnlösungen interessiert sind.


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