Malte Lawrenz wurde auf der Mitgliederversammlung der Vereinigung der WagenhalterVPIin Deutschland von 168 Delegierten in Düsseldorf für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden gewählt: "Ich freue mich über diesen Rückenwind, um gemeinsam an der Stärkung des Verkehrsträgers Schiene zu arbeiten. Das Wachstum des Verbandes auf einen neuen Höchststand von 300 Mitgliedsunternehmen ist ein guter Beleg dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Malte Lawrenz.
Lawrenz will sich auf Projekte wie Digital Automatic Coupling konzentrieren, bei denen es um Innovation, Digitalisierung und Effizienz geht. Die verbandseigene Servicegesellschaft VERS ist derzeit am europäischen Konsortium DACFIT beteiligt, das die Migration der neuen Kupplungstechnologie vorbereitet. Mit VERS-Dienstleistungsangeboten wie dem europaweit etablierten VPI European Maintenance Guide leistet der Verband einen wichtigen Beitrag zum sicheren und effizienten Schienengüterverkehr.
Lawrenz sagte, die Branche verfolge mit Nachdruck das Ziel der Regierung, dass mehr Güter auf der Schiene transportiert werden. In diesem Zusammenhang kritisierte er scharf, dass die Trassenpreise im nächsten und übernächsten Jahr massiv erhöht werden sollen. "Wir brauchen keine Bremsklötze wie eine unhaltbare und wettbewerbsverzerrende Schienenmaut, sondern endlich eine leistungsfähige Infrastruktur. Sonst droht die Verkehrsverlagerung auf die Straße statt auf die Schiene", warnte Lawrenz.
Neben der Wahl des Vorsitzenden des Verbandes stand auch die Ernennung der fünf stellvertretenden Vorsitzenden auf der Tagesordnung der Generalversammlung: Thorsten Bieker (BASF), Jörg Nowaczyk (GATX), Peter Reinshagen (Ermewa) und Carsten Schiering (Transwaggon) wurden wiedergewählt, Florian Schuhmacher (VTG) wurde neu gewählt. Die 15 Mitglieder des Beirats standen ebenfalls zur Wahl. Als neue Mitglieder wurden Kathryn Füller (RailMaint) und Iris Hilb (Wascosa) berufen.