Dieser Gipfel war ein wichtiges Treffen für wichtige Entscheidungsträger aus dem gesamten Sektor, darunter Wagenhalter, Erstausrüster (OEMs), für die Instandhaltung zuständige Stellen (ECMs) und führende Zulieferer.
Dies sind die vier wichtigsten Themen, die auf dem Gipfel erörtert wurden:
- Zukunftsaussichten
- Vorschriften
- Wartung und Aktualisierung
- Digitalisierung und Innovation
Tag 1
Am ersten Tag ging es um transformative Technologien und rechtliche Rahmenbedingungen.
Niklas Weidert, Vertriebs- und Marketingleiter bei Voith, hielt den Eröffnungsvortrag mit dem Titel "The DAC as an Enabler for Future Train Functions". Er betonte das transformative Potenzial des Digital Automatic Coupler (DAC) bei der Revolutionierung des Güterverkehrs durch Steigerung der Effizienz und Interoperabilität.
In der anschließenden Podiumsdiskussion unter der Moderation von Giorgio Travaini, Exekutivdirektor bei Europe's Rail Joint Undertaking, ging es um die "Herausforderungen und Chancen bei der Einführung von DAC". Die Podiumsteilnehmer, darunter Petr Jindra von ČD Cargo, Jonas Eriksson vom Lindholmen Science Park und Marten Strotkoetter von SBB Cargo, gaben Einblicke in die Umsetzung von DAC in den europäischen Eisenbahnnetzen.
Silvia De Rocchi, Direktorin und Koordinatorin bei Rail Freight Forward, präsentierte "Future Regulatory Roadmap for Rolling Stock: Preparing for Tomorrow's Standards" (Vorbereitung auf die Normen von morgen) und gab einen Überblick über die kommenden Vorschriften und ihre Auswirkungen auf die Branche.
Die Nachmittagssitzungen umfassten eine Präsentation von Francis Vander Ghinst, Vertriebsleiter bei Railnova, zum Thema "Vorantreiben der Digitalisierung im Schienenverkehr durch die Erschließung von IoT-Rollmaterialdaten", in der die Rolle von Internet-of-Things-Technologien (IoT) bei der Verbesserung des Bahnbetriebs hervorgehoben wurde. Maria Antonietta Zocco, Technische Direktorin bei Mercitalia Logistics, sprach über "Nutzung digitaler Technologien für die vorausschauende Wartung in Waggonflotten" und betonte die Bedeutung vorausschauender Wartungsstrategien.
Akos Ersek, Chief Policy Advisor bei der UIRR, sprach über "Intermodaler Schienengüterverkehr: Daniel Rost von Wascosa sprach über die Integration digitaler Technologien in Schienenfahrzeuge" und Miloslav Červený von der LTE-group Holding diskutierte über Strategien für einen widerstandsfähigen Bahnbetrieb in Konfliktgebieten", wobei er Strategien zur Aufrechterhaltung des Betriebs in schwierigen Umgebungen vorstellte.
Tag 2
Der zweite Tag wurde mit einem Vortrag von Agnieszka Lewocka, Rechtsberaterin bei SWP, zum Thema "Sicherheit und Haftung von Eisenbahnflotten: Legal Risks for Lessors & Operators" (Rechtliche Risiken für Vermieter und Betreiber), bei dem es um rechtliche Erwägungen im Eisenbahnflottenmanagement ging.
Jochen Fehrenbach, Key Account Manager bei Rolls Royce, erörterte das Thema "Defossilation in Non-Caternary Rail Traction" und untersuchte Alternativen zu herkömmlichen fossilen Brennstoffen im Schienenverkehr.
Karina Jezierska, Sales Director bei Greenbrier, präsentierte "Let it Rail! - Innovationen als die Zukunft der Eisenbahnindustrie", in der die neuesten Innovationen vorgestellt werden, die die Zukunft der Eisenbahn prägen. František Domanicky und Branislav Toporcer von Tatravagonka sprachen über "Innovation im intermodalen Verkehr" und beleuchteten die Fortschritte bei intermodalen Lösungen.
Am Nachmittag sprach Lubomir Dlabik, Sales Account Manager bei European Loc Pool, über "Zukünftige Innovationen bei der Konstruktion von Güterwagen und Lokomotiven" und erörterte kommende Konstruktionsinnovationen, die auf die Verbesserung von Leistung und Nachhaltigkeit abzielen. Robert Groiss, Business Development Manager bei der Metrans Group, präsentierte "Die Macht der Netzwerke" und betonte die Bedeutung von Kooperationsnetzwerken in der Bahnindustrie.
Philipp Aubert, General Manager bei Cargobeamer Rolling Stock, schloss die Veranstaltung mit dem Thema "Gesteigerte Anlagenauslastung durch automatische Zugsteuerung und Anhängermessung" ab, das sich mit Technologien zur Optimierung der Anlagenauslastung befasste.
Insgesamt war der ERS-Gipfel 2025 eine wichtige Plattform für die Akteure der Branche, um sich über die Möglichkeiten auszutauschen, die die Zukunft der Schienenfahrzeugindustrie bestimmen werden.