Hybridkupplungsanlagen auf Vectron-Lokomotiven auf DAC-Kompatibilität getestet

Hybridkupplungsanlagen auf Vectron-Lokomotiven auf DAC-Kompatibilität getestet
© Voith Turbo
Es wurden zwei verschiedene Hybridkupplungssysteme getestet.

Voith Turbo hat in Zusammenarbeit mitSiemens Mobility und den ÖBB Versuchsinstallationen von Hybrid-Güterzugkupplungen auf zwei Siemens Vectron-Lokomotiven durchgeführt. Ziel war es, die Einbaubedingungen und das Zusammenspiel der Komponenten unter Praxisbedingungen zu evaluieren, um die Fahrzeuge auf den Übergang zur digitalen automatischen Kupplung (DAC) im gemischten Flottenbetrieb vorzubereiten.

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Feldtest von hybriden Kupplungssystemen

Getestet wurden zwei hybride Kupplungssysteme: die von Voith Turbo entwickelte "CargoFlex Hybrid" und der "Hybrid Link" von Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge. Beide sind so konzipiert, dass sie das Kuppeln von Lokomotiven unabhängig davon ermöglichen, ob die Wagenseite mit einem DAC-Kopf ausgestattet ist oder die herkömmliche UIC-Schraubenkupplung beibehält. Die Versuche fanden mit technischer Unterstützung von Siemens und dem österreichischen Betreiber ÖBB statt.

Die Tests bestätigten die mechanische Kompatibilität der beiden Hybridsysteme im DAC-Betrieb und zeigten, dass die Verbindung mit herkömmlichen UIC-Wagen technisch machbar ist. Diese Ergebnisse sollen die Übergangsplanung zur vollständigen Einführung von DAC unterstützen, indem sie gemischte Zusammenstellungen während einer mehrjährigen Einführungsphase ermöglichen.

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Ermittelte Anpassungen bei der Umsetzung

Bei der Feldarbeit wurde auch eine Reihe praktischer Bedingungen ermittelt, die weitere Anpassungen erfordern, bevor die Kupplungen im regulären Betrieb eingesetzt werden können. Dabei geht es um Maßkontrollen, mechanische Toleranzen und Integrationsparameter, die in der Simulation oder in der Werkstatt nicht vollständig erkennbar waren.

Die Tests liefern Daten für den laufenden Rahmen des volldigitalen Güterzugbetriebs, der im Rahmen des gemeinsamen europäischen Eisenbahnunternehmens koordiniert wird. Die Testzusammenfassung enthielt keinen konkreten Zeitplan für die Serieninstallation oder die behördliche Zertifizierung, und es wurden auch keine Kosteninformationen bekannt gegeben. Die Nachrüstung von Hybridkupplungen wird als Übergangslösung im Migrationsprozess von UIC-Schraubenkupplungen zu volldigitalen Kupplungen in den europäischen Schienengüterverkehrsnetzen betrachtet.


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