Stadler strebt einen Umsatz von über 5 Mrd. CHF an

Stadler strebt einen Umsatz von über 5 Mrd. CHF an
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Die Aktionäre von Stadler haben auf der ordentlichen Hauptversammlung alle Vorschläge des Verwaltungsrats angenommen, darunter eine Dividende von 0,50 CHF pro Aktie nach einem stärkeren Geschäftsjahr 2025.

Stadler geht mit einem Rekordauftragsbestand und einer höheren Rentabilität ins Jahr 2026, nachdem die Aktionäre auf der 35. ordentlichen Generalversammlung des Unternehmens in Zürich allen Anträgen zugestimmt haben.

Der Schweizer Schienenfahrzeughersteller verzeichnete im Jahr 2025 einen Auftragseingang von 6,1 Milliarden CHF, während der Auftragsbestand auf über 32 Milliarden CHF anstieg. Der Umsatz stieg um 13 % auf 3,7 Milliarden CHF, was das Unternehmensziel eines Wachstums von deutlich über 10 % bestätigte.

Auch die Rentabilität verbesserte sich. Stadler erzielte ein EBIT von 160,6 Millionen CHF gegenüber 100,5 Millionen CHF im Vorjahr, wodurch sich die EBIT-Marge von 3,1 % auf 4,4 % erhöhte. Der Reingewinn verdoppelte sich fast auf 100,7 Millionen CHF, ausgehend von 55,0 Millionen CHF im Jahr 2024.

Die Generalversammlung hat eine Dividende von 0,50 CHF pro Namensaktie beschlossen, deren Auszahlung für den 11. Mai 2026 vorgesehen ist. Peter Spuhler wurde als Präsident des Verwaltungsrats wiedergewählt.

Für das Jahr 2026 rechnet Stadler mit weiterem Wachstum. Spuhler geht von einem Umsatz von deutlich über 5 Milliarden Franken und einer EBIT-Marge von über 5 % aus.

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Das Geschäftsjahr 2025 war weiterhin von den Folgen der Überschwemmungen in Valencia, der schwächeren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und dem starken Schweizer Franken geprägt. Laut Stadler führten allein Währungseffekte zu einem Umsatzrückgang von rund 50 Millionen CHF im exportorientierten Geschäft.

Trotz dieser Belastungen verwies das Unternehmen auf die starke Nachfrage und die hochwertigen Aufträge als Grundlage für weitere Verbesserungen. Konzernchef Markus Bernsteiner erklärte, Stadler habe im Jahr 2025 Projekte abgeschlossen, Prozesse verbessert und wichtige Programme vorangetrieben, was zeige, dass die Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität weltweit weiterhin hoch sei.

Die Aktionäre wählten zudem Sabrina Soussan und Michael Schöllhorn in den Verwaltungsrat, wo sie Christoph Franz und Wojciech Kostrzewa ablösen. Soussan bringt langjährige Erfahrung bei Siemens und Siemens Mobility mit, während Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space, Fachwissen im Bereich des globalen industriellen Projektmanagements einbringt.


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