Innofreight hat in Zusammenarbeit mit Kronospan eine bedeutende Änderung der Logistikstrategie eingeleitet, indem der Leimtransport von der Straße auf die Schiene verlagert wurde.
Statt wie bisher den Leim für die Spanplattenproduktion im Salzburger Kronospan-Werk mit 40 wöchentlichen Lkw-Fahrten aus Lampertswalde bei Dresden zu transportieren, wird dieser Prozess ab Mitte Februar 2024 auf die Schiene verlagert: Ein Ganzzug, bestehend aus zehn 2×40-Fuß-InnoWaggons mit ISO-Tankcontainern, übernimmt die einmal wöchentliche Anlieferung von 1.000 Tonnen Leim.
Diese logistische Umstellung ist nicht nur ein Wechsel des Transportmittels, sondern auch ein bedeutender Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Durch den Einsatz von Bahnlösungen trägt Innofreight dazu bei, die CO2-Emissionen um rund 80 Prozent zu reduzieren. Durch diese Verlagerung wird die Zahl der Lkw auf der Straße voraussichtlich um 2.800 pro Jahr sinken, wodurch 65.000 Tonnen Güter pro Jahr auf die Schiene verlagert werden.
Nach einer 600 Kilometer langen Reise werden die Tankcontainer am Container Terminal Salzburg entladen. Malta Multi Modal hebt die Vorteile eines Ganzzugeinsatzes gegenüber dem Einzelwagenverkehr hervor. Der Ganzzug kann jederzeit angepasst werden, sowohl was die Anzahl der Container als auch die Route betrifft. Der Zug kann um sieben weitere Waggons erweitert werden, wodurch weitere Kronospan-Standorte bedient werden können. Durch die Multimodalität und den Einsatz von Flachwagen können die Tankcontainer auch durch andere Behältertypen ergänzt werden.
Ziel der Zusammenarbeit zwischen Innofreight, Malta Multi Modal und Kronospan ist es, Logistiklösungen zu entwickeln, die den künftigen Anforderungen gerecht werden und nachhaltige Praktiken in der gesamten Produktionskette fördern. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Kronospan weiterhin Holz, eine wichtige Ressource in seinem Produktionsprozess, effizient nutzen kann.