DB beginnt mit dem Bau eines neuen Frachtterminals in Augsburg-Gersthofen

DB beginnt mit dem Bau eines neuen Frachtterminals in Augsburg-Gersthofen
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Dieses Terminal wird das bestehende Terminal in Augsburg-Oberhausen ersetzen und soll den Güterverkehr verstärkt auf die Schiene verlagern, um die Umweltauswirkungen des Straßenverkehrs zu verringern.

Die Deutsche Bahn (DB ) hat mit dem Bau eines neuen Cargo-Terminals im Güterverkehrszentrum (GVZ) in der Region Augsburg begonnen. Die Investition beträgt 83 Millionen Euro.

Das neue Terminal wird direkt an die Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen angebunden sein, was die Effizienz des kombinierten Verkehrs zwischen Straße und Schiene erhöht. Die DB finanziert zusammen mit Bundes- und EU-Mitteln das Projekt, bei dem mit Hilfe von zwei Portalkränen Züge mit einer Länge von bis zu 700 Metern abgefertigt werden können. Das Terminal soll bis zu 100.000 Ladeeinheiten pro Jahr abfertigen können, was eine deutliche Steigerung gegenüber der derzeitigen Kapazität von 30.000 am bestehenden Standort bedeutet.

Hauptmerkmale des neuen Terminals
  • Infrastruktur: Das Terminal wird über vier Ladegleise mit einer Kranlänge von 700 Metern, zwei Lagergleise, ein Bypass-Gleis und ein Erweiterungsgleis verfügen. Darüber hinaus wird es Fahr-, Lade- und Rückfahrspuren für Lkw sowie vier Container-Lagergleise geben.
  • Umschlaggeräte: Zwei Portalkräne werden das Be- und Entladen von Containern von Lkw auf Züge und umgekehrt erleichtern, wobei die Option für einen dritten Kran zur Erhöhung der Kapazität besteht.
  • Technologische Integration: Ein- und Ausgänge werden mit Videogates für die digitale Erfassung von Ladeeinheiten ausgestattet, wodurch die Bearbeitungszeit verkürzt wird.
  • Straßen- und Schienenanbindung: Das Terminal wird über die Karlsruher Straße direkt an die B 17 und die A8 angebunden sein. Die Bahnanbindung wird über eine Verbindung zum Augsburger Rangierbahnhof erfolgen, was den Bau von zwei neuen Eisenbahnüberführungen erforderlich macht.
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Ökologische und wirtschaftliche Auswirkungen

Durch das Projekt sollen jährlich etwa 2,3 Millionen Lkw-Kilometer auf die Schiene verlagert werden, was zu jährlichen Einsparungen von rund 700 000 Litern Diesel und einer Verringerung der CO2-Emissionen um über 1 700 Tonnen führen wird. Dieser Schritt unterstützt die allgemeinen Umweltziele, indem er die Überlastung der Straßen und die Umweltverschmutzung verringert.

Regionale Vorteile

Das Terminal Augsburg-Gersthofen wird verschiedenen Sektoren zugute kommen, darunter Verkehr, Logistik, Industrie, Handel und Dienstleistungen. Die erhöhte Umschlagskapazität wird die regionale Wirtschaftstätigkeit ankurbeln, Arbeitsplätze schaffen und die Logistikinfrastruktur insgesamt verbessern. Außerdem wird Augsburgs Wettbewerbsposition im europäischen Güterverkehrsnetz gestärkt.

Finanzierung und Zeitplan

Der Bau des Terminals wird von der DB, dem Bund und der Europäischen Union kofinanziert, wobei die EU im Rahmen des Programms "Connecting Europe Facility" rund 37 Millionen Euro beisteuert. Die Inbetriebnahme des Terminals ist für 2026 geplant. Zu diesem Zeitpunkt wird der derzeitige Terminal in Augsburg-Oberhausen geschlossen.


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