Die Vereinbarung wurde bei einem Treffen in Sofia formalisiert, bei dem Vertreter der georgischen Eisenbahnen, der georgischen Reederei Sea Line E60" und der bulgarischen Eisenbahnenzusammenkamen, um die Bedingungen festzulegen.
Der Fährdienst, der aufgrund des Auslaufens eines früheren Abkommens eingestellt worden war, wird mit der unter georgischer Flagge fahrenden Fähre "Aya" wieder aufgenommen, die den Frachttransport zwischen Georgien und dem bulgarischen Hafen Varna erleichtert. Die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme dieses Dienstes laufen bereits seit Anfang des Jahres.
Die Wiederherstellung dieser Fährverbindung wird voraussichtlich eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der Effizienz der mittleren Korridorroute spielen, die eine Schlüsselkomponente des breiteren transkaspischen internationalen Verkehrsnetzes ist. Der Dienst wird die regelmäßige Beförderung von Gütern über speziell ausgerüstete Eisenbahnfähren ermöglichen und eine alternative Route für die nach Europa bestimmte Fracht darstellen.
Sowohl die georgische als auch die bulgarische Eisenbahn gehen davon aus, dass die Wiederaufnahme dieses Dienstes dazu beitragen wird, die wachsende Nachfrage nach Transporten auf dieser Strecke zu befriedigen und ein stärker integriertes Verkehrssystem in der Region zu schaffen.