Diese potenzielle neue Strecke zielt auf den intermodalen Verkehr entlang der Nord-Süd-Achse durch die Ostsee ab.
Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Machbarkeit der Aufnahme intermodaler Verbindungen zwischen den beiden Ländern, wobei zunächst das Modell für den Transport von Containergütern auf dem Seeweg über die Häfen der Tri-City untersucht werden soll. Längerfristig ist eine Ausweitung auf Fährverbindungen mit Schiffen geplant, die ganze Eisenbahnwaggons ohne Umladen befördern können.
Der Schienen- und Fährverkehr bietet Möglichkeiten zur Verkürzung der Transitzeiten im internationalen Güterverkehr. Die PKP-Gruppe hat ihr Interesse bekundet, PKP CARGO bei der Wiederherstellung regelmäßiger Verbindungen zwischen Polen und Schweden zu unterstützen. Wenn dieser Korridor realisiert wird, würde er eine direkte Verbindung zwischen Skandinavien, Polen und möglicherweise dem Mittelmeerraum schaffen.
Mögliche Punkte für die Umsetzung dieser Verbindungen sind die Containerterminals in Swinemünde und Gdingen. Eine solche Strecke könnte den Kunden sowohl der PKP-Gruppe als auch von Green Cargo Zugang zu einem breiteren Netz von Terminals und Bahnverbindungen in ganz Europa bieten.
Die vorgeschlagenen Fährverbindungen könnten Unternehmen in Polen, der Tschechischen Republik und anderen mittel- und südeuropäischen Ländern zugute kommen, indem sie neue Logistikwege eröffnen. Durch den Einsatz moderner Mehrsystemlokomotiven kann PKP CARGO International den Transport in mehrere europäische Länder erleichtern, ohne die Lokomotive wechseln zu müssen, und die Reichweite bis zur Adria erweitern.
Beide Unternehmen betonen, dass dieses Projekt im Einklang mit der europäischen Strategie für nachhaltige Entwicklung steht, die darauf abzielt, die Logistik unter Berücksichtigung von Umweltaspekten zu verbessern. Das Treffen ermöglichte auch einen Austausch von Erkenntnissen über den europäischen Eisenbahnmarkt mit Diskussionen über die Besonderheiten des Eisenbahnverkehrs in Schweden und Polen.