Swissterminal hat Änderungen an ihrem intermodalen Dienst Schweizerzug für das Jahr 2025 angekündigt. Im Mittelpunkt stehen dabei ein erweiterter Terminalzugang und aktualisierte Preisstrukturen, um den Marktbedingungen gerecht zu werden.
Ausgebaute direkte Bahnverbindungen
Der Schweizerzug wird drei wöchentliche Direktverbindungen zu den Terminals K1700 und K1742 in Antwerpen anbieten. Ab 2025 wird der Lkw-Transfer für alle Terminals am rechten Ufer von Antwerpen in den Bahnfrachttarifen enthalten sein, wodurch zusätzliche Lösungen für die letzte Meile in den Dienst integriert werden. In Rotterdam wird der direkte Zugang zu den RWG- und ECT-Delta-Terminals fortgesetzt, wobei das APM2-Terminal im Februar 2025 in das Netz aufgenommen wird.
Diese Anpassung zielt darauf ab, die Transitzeiten zu straffen, indem Zwischenumsteigepunkte für direkt bediente Terminals eliminiert werden. Für Terminals, die nicht durch direkte Bahnverbindungen abgedeckt sind, bleibt der Lkw-Transfer vollständig in die Preisstruktur des Dienstes integriert.
Preisanpassungen bei steigenden Kosten
Swissterminal hat moderate Anpassungen der Preise für den Schienengüterverkehr für das Jahr 2025 angekündigt und begründet diese Änderungen mit den steigenden Trassenpreisen in Deutschland und dem Inflationsdruck in den Benelux-Ländern. Insbesondere die Exportpreise für Rotterdam bleiben unverändert. Die stabile Preisgestaltung soll den Kunden bei sich verändernden Marktbedingungen Kostenvorhersehbarkeit bieten.