Polo Logistica FS hat zusammen mit Baraclit und Murano einen intermodalen Transportdienst speziell für vorgefertigte Betonprodukte eingeführt, um den logistikbedingten Straßenverkehr und die CO₂-Emissionen zu verringern.
Trasporto Ferroviario Toscano (TFT)sorgt für den Schienennahverkehr und liefert die Güter mit Hilfe der Mercitalia Rail zum Terminal Marcianise in der Nähe von Caserta. In Marcianise ist Mercitalia Shunting & Terminal für den Umschlag von Eisenbahnwaggons auf Lastwagen zuständig, die die Produkte dann direkt an die Baustellen liefern.
Nach Schätzungen von FS Logistics Hub verkürzt dieses Modell des kombinierten Schienen-/Straßentransports die Entfernungen im Straßengüterverkehr, wodurch sich die CO₂-Emissionen im Vergleich zum reinen Straßentransport um etwa 195 Tonnen verringern. Es wird erwartet, dass pro Jahr etwa 195 Tonnen Kohlendioxidemissionen eingespart werden, was einer geringeren Zahl von Lkw auf den Autobahnen entspricht.
Diese Logistikaktion fällt auch mit dem 80-jährigen Bestehen von Murano zusammen, einem Hersteller von Trockenfrüchten unter der Marke Fatina. Murano ist als Partner in diese intermodale Logistikvereinbarung eingebunden.
Der neu eingeführte Service baut auf dem früheren intermodalen Projekt von FS Logistics Hub mit Baraclit und Gruppo Grendi auf, bei dem Schienen-, See- und Straßentransport integriert wurden. Das neue Modell steht im Einklang mit den erklärten Umwelt-, Sozial- und Governance-Zielen (ESG) der Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die Verringerung der Kohlenstoffemissionen in den Lieferkettenprozessen.
Mercitalia Logistics, Teil der FS-Gruppe, setzt auf integrierte Transportlösungen mit der Schiene als primärem Verkehrsträger für lange Strecken.