Renfe and Kombiverkehr Start Operating Barcelona’s Morrot Terminal

Renfe and Kombiverkehr Start Operating Barcelona’s Morrot Terminal
© Renfe
Diese Verlagerung folgt auf die Vergabe eines Teils des Terminals durch den spanischen Infrastrukturbetreiber ADIF an Rail Hub Morrot (RHM).

Das intermodale Terminal von Morrot in Barcelona wird jetzt von Rail Hub Morrot (RHM) verwaltet, einem Joint Venture zwischen Renfe Mercancías (60%) und dem deutschen Unternehmen Kombiverkehr Intermodal Services (40%).

Umfang und Dauer des Vertrags

RHM ist für den Betrieb von 77.500 Quadratmetern der insgesamt 128.000 Quadratmeter großen Terminalfläche verantwortlich. Die vergebene Fläche umfasst auch Büro- und Nebenräume. Der ursprüngliche Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren und kann um weitere drei Jahre verlängert werden, je nach den künftigen Entscheidungen im Zusammenhang mit den Logistikentwicklungsplänen des Hafens von Barcelona.

Einführung eines Terminal-Betriebssystems

Als Teil der Vertragsbedingungen war die Einführung eines neuen Terminal Operating System (TOS) erforderlich. Renfe Mercancías hat mit der Einführung dieses digitalen Systems begonnen, das verschiedene Aspekte des Terminalbetriebs abdeckt. Das TOS soll die Ressourcenkoordinierung unterstützen, die Prozessabläufe automatisieren und eine bessere Betriebsüberwachung ermöglichen.

Digitalisierung Fokus

Mit der Digitalisierung sollen die logistischen Abläufe innerhalb des Terminals rationalisiert werden. Zu den wichtigsten Zielen gehören die Kostenkontrolle, die Steigerung der Ressourceneffizienz und ein besser vorhersehbarer Abfertigungsplan für die Kunden des Schienengüterverkehrs. Die Einführung des Systems ist Teil umfassenderer Bemühungen, den Betrieb von Bahnterminals an die bereits in Seehafenterminals geltenden Standards anzupassen.

Strategische Bedeutung von Morrot

Das Morrot-Terminal im Hafengebiet von Barcelona ist ein wichtiger Logistikknotenpunkt, der die intermodalen Ströme im See- und Landverkehr verbindet. Die derzeitige Managementstruktur spiegelt eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen spanischen und deutschen Betreibern im Bereich der Schienengüterverkehrslogistik wider. Die betrieblichen Veränderungen sind Teil der laufenden Initiativen zur Verbesserung der Güterverkehrsinfrastruktur und der digitalen Integration der Verkehrsträger auf der iberischen Halbinsel.


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