Am Eröffnungstag der Rail Business Days 2025 in Ostrava, Tschechische Republik, hat METRANS ein neues Mitglied seines Fuhrparks vorgestellt - Teil einer laufenden Lieferung von zehn Vectron-Elektrolokomotiven vonSiemens Mobility.
Die neue Lackierung symbolisiert die gesamteuropäische Reichweite von METRANS und unterstreicht die Fähigkeit des Unternehmens, See- und Binnenhäfen auf dem gesamten Kontinent miteinander zu verbinden. Das Netzwerk erstreckt sich von Adriahäfen wie Koper, Triest und Rijeka bis zum Ostseehafen Danzig, während wichtige Routen weiterhin Nordseehäfen - darunter Rotterdam und Bremerhaven, aber vor allem Hamburg - mit Mitteleuropa und weiter in Richtung Schwarzes Meer in Rumänien und der Türkei verbinden.
METRANS betreibt derzeit 40 Alstom Traxx-Lokomotiven, die nun von der wachsenden Flotte von Siemens Vectrons übertroffen werden, die bis Ende 2025 voraussichtlich 60 Einheiten erreichen wird. Roman Kokšal, General Manager von Siemens Mobility in Tschechien, bestätigte, dass METRANS eine Option für zehn weitere Lokomotiven hat, womit sich die Gesamtzahl der Elektrolokomotiven in der Flotte auf 110 erhöhen würde.
Martin Hořínek, Geschäftsführer von METRANS Rail, kündigte an, dass METRANS nach dem kürzlichen Erwerb von Lizenzen in Serbien und Rumänien aktiv daran arbeitet, seine Aktivitäten auch auf den östlichen Balkan auszudehnen - und zwar bis nach Istanbul, wo das Unternehmen bereits Dienste mit wachsendem Frachtaufkommen aus Asien über den Mittleren Korridor betreibt.
Durch die Entwicklung alternativer Routen - entweder durch Rumänien und Ungarn oder über Bulgarien und Serbien - will METRANS nicht nur die Märkte in diesen Ländern bedienen, sondern auch die Risiken durch die Möglichkeit einer doppelten Streckenführung verringern. In der Zwischenzeit wird der Bau eines neuen Hub-Terminals in Zalaegerszeg, Ungarn, fortgesetzt, das als strategischer Umschlagplatz an der Kreuzung der Ströme aus der Türkei und dem Schwarzen Meer mit den Strömen zu und von den adriatischen Häfen dienen wird.