Die ersten Testläufe der intermodalen Güterverkehrsstrecke sind für dieses Jahr geplant. Künftig sollen auf dieser Strecke regelmäßig Güter befördert werden. Damit wird ein effizienter Verkehrskorridor zwischen Litauen und der Ukraine geschaffen, der das Potenzial der Eisenbahnen, Hafenterminals und Grenzübergänge der beiden Länder nutzt.
"Die Ukraine und die ukrainischen Eisenbahnen sind wichtige Partner bei der Sicherstellung eines reibungslosen Güterverkehrs zwischen unseren Ländern und bei der Erweiterung der Export- und Importmöglichkeiten durch den Hafen Klaipėda zwischen der Ukraine und Skandinavien. Wir unterstützen die Ukraine konsequent in ihren Bemühungen, alternative Logistiklösungen zu entwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beider Länder in der Region zu steigern", sagt Egidijus Lazauskas, CEO der LTG Gruppe.
Das MoU wurde in Vilnius von Yevhen Liashchenko, CEO der Ukrainischen Eisenbahnen, und Viacheslav Yeromin, Mitglied des Vorstands, unterzeichnet. Ebenfalls anwesend waren E. Lazauskas, CEO der LTG-Gruppe, und Eglė Šimė, CEO von LTG Cargo.
Die Unternehmen werden den Markt analysieren, Lösungen vorbereiten und einen Plan zur Umsetzung des Projekts entwickeln.
Dies ist nicht die erste Absichtserklärung zwischen der litauischen und der ukrainischen Eisenbahn, die die Ukraine bei der Integration in das europäische Eisenbahnnetz unterstützen soll. Letztes Jahr unterzeichneten die LTG Gruppe und die ukrainischen Eisenbahnen in München eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Rahmen des LTG FREE Rail Programms. Ziel ist die Schaffung eines Eisenbahnbetriebsmodells auf der Grundlage von EU-Standards und Best Practices. Dieses Projekt wird der Ukraine die Integration in Europa erleichtern und mehr Möglichkeiten für Unternehmen, Einwohner und die westliche Eisenbahnindustrie schaffen.