Die nach den EU-Beihilfevorschriften erteilte Genehmigung ist Teil der umfassenderen französischen Strategie zur Förderung des Schienengüterverkehrs und der Verkehrsverlagerung, die darauf abzielt, die Effizienz und Kapazität der französischen Verkehrsinfrastruktur zu verbessern.
Die Beihilfepakete umfassen 6,3 Mio. EUR für den Bau eines Eisenbahn-Autobahnterminals in der Nähe des Hafens von Calais und 3 Mio. EUR für die Entwicklung einer multimodalen Plattform im Hafen von Sète. Beide Projekte umfassen eine horizontale Umschlagtechnologie, die den Umschlag von nicht kranbaren Sattelanhängern ermöglicht - eine Fähigkeit, die in herkömmlichen Terminals nicht vorhanden ist.
Die Begünstigten der Finanzierung sindCargoBeamer Terminal Calais, ein Unternehmen, das auf Schienenautobahnsysteme spezialisiert ist, und Sète Terminal Société Investissement, das mit der SNCF-Gruppe verbunden ist und sich auf den Schienenpersonen- und -güterverkehr konzentriert. Die staatliche Beihilfe wird in Form von direkten Zuschüssen gewährt, die einen Teil der mit diesen Projekten verbundenen finanziellen Defizite abdecken.
Die Beihilfe wird als verhältnismäßig angesehen, da sie auf das zur Erreichung der angestrebten Ziele erforderliche Minimum beschränkt ist, ohne den Wettbewerb oder den Handel innerhalb der EU zu verfälschen.