Adif hat eine Ausschreibung für die Instandhaltung der Gleise und der Infrastruktur (Brücken, Viadukte, Tunnel usw.) auf allen Eisenbahnstrecken des konventionellen Netzes (10 300 km) und des metrischen Netzes (1 200 km) für die nächsten vier Jahre mit der Möglichkeit einer Verlängerung für einen Gesamtbetrag von 660 Millionen Euro veröffentlicht.
Der Vertrag wird den derzeitigen Vertrag ersetzen, wenn dieser ausläuft. Er wird die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Eisenbahnstrecken für den konventionellen Personen- und Güterverkehr im Nah-, Mittel- und Fernverkehr gewährleisten. Der Vertrag sieht zyklische Instandhaltungsarbeiten vor. Das bedeutet, dass die Gleise, Weichen, Brücken und Tunnel kontinuierlich inspiziert und überwacht werden. Dazu gehören auch die Verstärkung, die Anpassung und der Austausch von Gleiselementen sowie die Verbesserung der Infrastruktur an den bei den Inspektionen festgestellten Stellen.
Adif wird den Auftrag in sechs Losen vergeben. Jedes Los entspricht einem anderen geografischen Gebiet. Er umfasst auch die Lieferung des erforderlichen Materials und der Gleise. Der Vertrag über die Instandhaltung der Gleise und der Infrastruktur kommt zu anderen Verträgen hinzu, die Adif für die Instandhaltung anderer Ausrüstungen und Systeme des konventionellen Schienennetzes, wie z. B. Elektrifizierung oder Signalanlagen, mit den entsprechenden Spezialgeräten und Maschinen abgeschlossen hat.