Innofreight setzt ersten Elektro-Rotatorstapler bei Sappi Gratkorn ein

Innofreight setzt ersten Elektro-Rotatorstapler bei Sappi Gratkorn ein
© Innofreight
Der Gabelstapler wurde in Zusammenarbeit mit Kalmar entwickelt und wird von einem 245 kWh-Batteriesystem angetrieben.

Ein neuer Elektrostapler mit Rotator wurde von Innofreight in der Papierfabrik Sappi in Gratkorn, Österreich, eingeführt. Es handelt sich um den ersten Einsatz eines solchen Geräts in Mitteleuropa innerhalb des Betriebs des Unternehmens.

Das Gerät ist für einen Dauerbetrieb von bis zu sieben Stunden ausgelegt und verfügt über eine Schnellladefunktion, die innerhalb einer halben Stunde 60 % der Kapazität wiederherstellen kann. Das Batteriesystem ist modular aufgebaut und lässt sich an die betrieblichen Erfordernisse anpassen, einschließlich der Geländeneigung und der Ladezyklen. Nach den angegebenen technischen Parametern kann jeder Entladezyklus bis zu 21 Tonnen Biomasse oder Hackschnitzel aufnehmen.

Der Gabelstapler ist für Standorte ohne permanente Entladeinfrastruktur gedacht oder wenn eine flexible mobile Entladung erforderlich ist. Diese Konfiguration erweitert die bestehenden mobilen Entladekapazitäten von Innofreight, die Teil seines Logistikmodells an Standorten ohne direkten Bahnanschluss sind.

Electric forklift and electric truck as a last-mile solution © Innofreight
Electric forklift and electric truck as a last-mile solution © Innofreight

Der Einsatz bei Sappi ist Teil einer kontinuierlichen Zusammenarbeit zwischen Innofreight, Kalmar, Papierholz Austria und dem Fabrikbetreiber. Die Zusammenarbeit umfasst Entwicklungen wie den WoodTainer XXL und Dieselstapler mit Rotator, die seit Mitte der 2000er Jahre im Einsatz sind.

Innofreight gibt an, dass weitere Elektrostapler für andere Standorte in Erwägung gezogen werden, insbesondere von Betreibern aus der Biomasse- und Holzbranche. Es wurde Interesse von Einrichtungen in ganz Europa bekundet, die Teile ihrer Logistikprozesse elektrifizieren wollen.

Das Unternehmen verknüpft diesen Schritt mit einer breiteren Verlagerung im Schienengüterverkehr und in der Terminallogistik, da Infrastrukturausbauten wie die Koralmbahnund der Semmering-Basistunnel die Parameter für den Holz- und Schüttguttransport in Österreich und den angrenzenden Märkten verändern dürften.


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