Renovierung des Korridors Hamburg-Berlin wird durch Umleitungen für den Güterverkehr vorzeitig unterbrochen

Renovierung des Korridors Hamburg-Berlin wird durch Umleitungen für den Güterverkehr vorzeitig unterbrochen
© BBL-Logistik-GmbH
In der zweiten Woche der 38-wöchigen Vollsperrung der Strecke Hamburg-Berlin melden die Güterverkehrsunternehmen Verspätungen auf den Umleitungsstrecken wegen zusätzlicher Bauarbeiten.

Die Abschnitte zwischen Bad Bevensen und Bienenbüttel sowie zwischen Frellstedt, Königslutter und Schandelah sind derzeit nachts nur eingleisig befahrbar. Allein auf der Strecke Lüneburg-Maschen hatten am 10. August 2025 12 Güterzüge Verspätung, die teilweise vier Stunden für die 50 km zwischen Hamburg und Lüneburg benötigten.

DB InfraGO bestätigte, dass sie versucht hatte, die Bauarbeiten auf den Umleitungsstrecken zeitlich zu staffeln, dass aber die zentrale Disposition die gleichzeitige Durchführung der Sperrungen erforderte. Kapazitätsengpässe haben zu Zugausfällen geführt, berichtet DB-watch.

© DB-Watch.de
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Branchenvertreter haben die Umleitungsstrategie bereits kritisiert und davor gewarnt, dass ungeplante Baustellen oder technische Ausfälle auf diesen Alternativstrecken die Züge zu langen Umwegen zwingen könnten. Frühere Sperrungen des Korridors Hamburg-Berlin haben gezeigt, dass die Umleitungsstrecken nicht immer störungsfrei sind, was die Notwendigkeit einer engeren Koordinierung der Arbeiten im gesamten Netz unterstreicht.


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