Das Projekt wird den Andalusia-Kai des Hafens mit dem Bahnterminal La Boella verbinden und so eine Drehscheibe schaffen, die den Seeverkehr aus Asien und Lateinamerika mit dem Schienenverkehr im Landesinneren in ganz Spanien und Europa verknüpft.
Die Integration von Schiene und Hafen bildet einen zentralen Bestandteil der Entwicklung. Der Terminal La Boella wird als Erweiterung des Hafens fungieren, Tarragona mit Logistikzentren im Hinterland verbinden und den Schienengüterverkehr entlang des Ebro-Korridors sowie in Richtung Zentralspanien unterstützen.
Die Investition untermauert die Strategie von Tarragona, die Rolle der Schiene im Hinterlandverkehr auszubauen. Neben dem Terminalprojekt treibt der Hafen weitere intermodale Projekte voran, darunter den Binnenterminal Guadalajara-Marchamalo und neue Logistikanlagen, die an den Mittelmeerkorridor angebunden sind.
COSCO und PTP planen, den Betrieb aufzunehmen, sobald die Konzessionsvereinbarung unter Dach und Fach ist; der Terminal soll voraussichtlich im Laufe des Jahres 2028 vollständig in Betrieb gehen. COSCO betreibt die Schienenlogistik im Hinterland über seinen spanischen Schienengüterverkehrsbetreiber CSP Logitren.