Neue KI- und Robotiklösung soll Tunnelbauindustrie verändern

Neue KI- und Robotiklösung soll Tunnelbauindustrie verändern
© costain.com
Diese Technologie zielt darauf ab, die Produktivität um 40 % zu steigern, die Installationskosten um 30 % zu senken und den gebundenen Kohlenstoff zu reduzieren, indem die Bewegungen der Baumaschinen minimiert werden.

Die erste Roboter- und KI-Lösung, die die Installation mechanischer und baulicher Anlagen in Tunneln revolutionieren soll, wurde von einem Konsortium aus führenden Unternehmen des Maschinenbaus, des Bauwesens und der Roboterautomation entwickelt, darunter Tunnel Engineering Services (UK) Ltd (TES), i3D robotics (i3D), das Manufacturing Technology Centre (MTC), Costain und VVB Engineering.

Traditionell ist die Installation dieser Dienste in Tunneln gefährlich, arbeitsintensiv und zeitaufwändig. Der ATRIS-Prototyp kann selbstständig Stützen entlang der Tunnelwand auswählen, lokalisieren und montieren. Durch die Verringerung der Risiken, die mit der manuellen Arbeit an der Tunnelwand verbunden sind, wie z. B. Arbeiten in der Höhe in engen Räumen und die Vibrationen der Hand-Arme, denen die Arbeiter während der Installation ausgesetzt sind, kann die automatisierte Lösung die Gesundheit und Sicherheit auf der Baustelle verbessern.

Sobald es vollständig entwickelt ist, kann das endgültige System im Tunnelbau in vielen Bereichen, einschließlich des Verkehrs, eingesetzt werden. Es wird erwartet, dass es die Produktivität durch eine schnellere Installation um 40 % erhöht, die Kosten für die Installation neuer mechanischer und elektrischer Systeme um 30 % senkt und die Bewegung von Baugeräten um 40 % reduziert, wodurch der gebundene Kohlenstoff reduziert wird.

"Tunnelbauwerke sind in der Regel teuer im Bau und in der Instandhaltung, und sie bergen ein hohes Sicherheitsrisiko während des Baus und des Betriebs. Es ist wichtig, dass kontinuierliche Verbesserungen vorgenommen werden, um diese beiden Probleme zu lösen. Die Entwicklung der KI-Roboterlösung ist ein Schritt zur Lösung dieser beiden Herausforderungen", sagte Nicholas Beedle, Group Operations Director bei VVB Engineering.


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