Als erster Exporteur von Hochgeschwindigkeitszügen, die mit eigener Technologie gebaut wurden, hat der südkoreanische Zughersteller Hyundai Rotem Co. einen Vertrag über die Lieferung von Hochgeschwindigkeitszügen an Usbekistan unterzeichnet. Der Vertrag hat einen Wert von 195,7 Millionen US-Dollar. Im Rahmen des Vertrages wird Hyundai Rotem sechs Hochgeschwindigkeitszüge mit insgesamt 42 Waggons an die usbekische Eisenbahngesellschaft liefern. Der Vertrag umfasst auch Wartungs- und Reparaturleistungen.
Das Abkommen kommt fast zwei Jahrzehnte nach der Einführung des KTX-Zugs zustande, der 2004 mit französischer Unterstützung entwickelt wurde. Der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol hob die Bedeutung des Abkommens hervor: "Es soll zur Verbesserung der usbekischen Eisenbahninfrastruktur beitragen und die bilaterale Zusammenarbeit im Eisenbahnsektor stärken."
Darüber hinaus haben Südkorea und Usbekistan eine Partnerschaft mit Schwerpunkt auf kritischen Mineralien gegründet, die auf eine umfassende Zusammenarbeit von der gemeinsamen Exploration bis zur Endnutzung abzielt. Außerdem wurde eine Absichtserklärung zur Modernisierung der Heizungssysteme Usbekistans unterzeichnet. Ein Dokument zur Erleichterung des Beitritts Usbekistans zur Welthandelsorganisation wurde genehmigt, das koreanischen Unternehmen, die in der Region tätig sind, Stabilität bietet.