Vertreter aus Aserbaidschan, der Türkei, Usbekistan, Kirgisistan, Tadschikistan, China und Österreich nahmen an der Konsultationssitzung teil, bei der es um die Struktur und den Rahmen der neuen Vereinigung ging.
Zu den wichtigsten Themen, die erörtert wurden, gehörten die Entwicklung des grenzüberschreitenden Schienenverkehrs, Marketing, Logistikdienstleistungen, Infrastrukturverbesserungen und Regulierungsfragen. Ziel des Verbandes ist es, den Mittleren Korridor, auch bekannt als Transkaspische Internationale Transportroute (TITR), zu optimieren, der China, Zentralasien und Europa durch ein multimodales Netz aus Schienen-, Straßen- und Seewegen verbindet.
Auf dem Treffen wurde die Notwendigkeit hervorgehoben, die Transportrouten zu diversifizieren und die Infrastruktur zu verbessern, da die Güterströme zwischen China und Europa weiter zunehmen. Der Mittlere Korridor ist zu einer wichtigen Verbindung geworden, insbesondere mit der Eisenbahnlinie Baku-Tbilis-Kars auf der Westseite des Kaspischen Meeres, und für die Zukunft ist der Bau der Eisenbahnlinie Baku-Nachtschivan-Kars geplant.
Die neue Eurasian Transport Route Association legt großen Wert auf Zusammenarbeit und will die Wettbewerbsfähigkeit des Mittleren Korridors durch die Einführung digitaler Lösungen und die Optimierung der Tarifpolitik verbessern. Der Verband wird auch die Bemühungen zur Steigerung des Frachtaufkommens und zur Erweiterung der Transitmöglichkeiten für alle beteiligten Länder koordinieren, insbesondere im Hinblick auf den prognostizierten Anstieg der Frachtnachfrage zwischen Asien und Europa.
Es wird erwartet, dass die Gründung dieser Vereinigung die Kapazitäten der Region für einen effizienten, sicheren und nachhaltigen Gütertransport verbessert und die Rolle des Mittleren Korridors in der internationalen Logistik stärkt.