Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen in seinem Kerngeschäft einen Umsatz von 251 Millionen Euro, wovon fast 78 % auf die Vermietung und Verpachtung von Immobilien entfielen.
Abschreibung auf PKP Cargo Hauptgrund für Verluste
Das Finanzergebnis der PKP SA wurde vor allem durch die Neubewertung ihrer Anteile an der PKP Cargo beeinflusst, die sich derzeit in der Umstrukturierung befindet. Die Abschreibung belief sich auf 105 Mio. €.
Der Verlust aus dem Kerngeschäft belief sich auf 26 Millionen Euro, was eine Verschlechterung um 12,7 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Gleichzeitig erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn aus sonstiger Geschäftstätigkeit in Höhe von 23 Millionen Euro, was einem Anstieg von 6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Leasing und Vermietung als Haupteinnahmequelle
Im Jahr 2024 beliefen sich die Haupteinnahmen der PKP SA auf 251 Mio. €, wovon 195 Mio. € auf das Leasing- und Vermietungsgeschäft entfielen, was 77,7 % der Gesamteinnahmen ausmachte. Darin enthalten sind Einnahmen aus Gebühren für den Zugang zur Infrastruktur der Personenbahnhöfe in Höhe von 23,5 Mio. €.
Die zweitgrößte Einnahmequelle waren die Versorgungsunternehmen mit 21 Millionen Euro, gefolgt von der Hausverwaltung mit 14,3 Millionen Euro.
Investitionen in die Modernisierung der Bahnhöfe
Die PKP SA hat im Jahr 2024 77,7 Mio. EUR für Investitionen bereitgestellt, von denen 64 Mio. EUR für die Modernisierung von Bahnhöfen vorgesehen waren. Das Unternehmen finanzierte 47 Mio. EUR dieser Ausgaben selbst, der Rest wurde aus dem Staatshaushalt und aus EU-Mitteln finanziert.
Quelle: sektorkolejowy.pl Autor: Damian Malesza