Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) hat ihr Angebot im intermodalen Güterverkehr zwischen Europa und der Türkei angepasst: Die ehemalige TransFER-Verbindung Sladkovicovo-Istanbul wird nun vom ungarischen Sopron aus mit zwei statt bisher einer Rundfahrt pro Woche bedient.
Diese Anpassung bietet den Nutzern verbesserte Dispositionsmöglichkeiten und vereinfacht die Logistik des Weitertransports, der Lagerung und des Umschlags in Osteuropa.
Darüber hinaus wurden weitere bestehende intermodale Verbindungen aktualisiert:
- Auf der TransFER-Strecke Budapest-Istanbul wurde die Frequenz von vier auf fünf Hin- und Rückfahrten pro Woche erhöht, wodurch wichtige Logistikzentren wie Zeebrugge, Ludwigshafen, Duisburg, Wels, Wien und Budapest miteinander verbunden werden.
- Der Fahrplan für die TransFER-Strecke Curtici-Tekirdag wurde angepasst, so dass die Transitzeiten für Güter, die den Hafen Tekirdag, ein wichtiges Tor zum europäisch-asiatischen Handel, erreichen, besser vorhersehbar sind.
- Die TransFER-Verbindung Genk-Curtici bietet weiterhin fünf wöchentliche Hin- und Rückfahrten und damit durchgehende Transitmöglichkeiten zwischen Belgien und Rumänien und weiter in die Türkei.
TransFER ist ein Markenservice der ÖBB Rail Cargo Group (RCG) und bezeichnet die regelmäßigen Schienengüterverkehrsverbindungen zwischen bestimmten Terminals oder Logistikknotenpunkten. TransFER-Dienste verkehren nach festen Fahrplänen und können mit konventionellen Güterwagen oder intermodalen Transporteinheiten wie Containern und Anhängern durchgeführt werden.
Das TransFER-Netz der RCG umfasst rund 70 regelmäßige Verbindungen und mehr als 1.500 mögliche Streckenkombinationen in ganz Eurasien, die regelmäßige Frachtdienste nach festen Fahrplänen anbieten. Das Unternehmen verwaltet Logistikdienste mit konventionellen Güterwagen und intermodalen Einheiten sowie damit verbundene Speditionsdienste.