Vom Warschauer Terminal der PKP CARGO CONNECT fuhr ein Güterzug mit Waren aus europäischer Produktion ab, darunter Artikel aus Polen, Deutschland, der Tschechischen Republik, Litauen und Lettland.
Der Zug ist die erste Sendung in Richtung Osten auf diesem Korridor der Neuen Seidenstraße, wobei die Sendungen von maßgefertigten Möbeln bis hin zu Skizubehör, Schuhen und Spielplatzgeräten reichen. Alle Artikel, die für den Containertransport geeignet sind und den geltenden Sanktionen entsprechen, sind zugelassen. PKP CARGO CONNECT plant zwei weitere Abfahrten in den kommenden Wochen.
Die Leitung von PKP CARGO CONNECT wies darauf hin, dass sich das Unternehmen vor zehn Jahren mit der chinesischen ZIH-Gruppe zusammengetan hat, um den Containertransport in umgekehrter Richtung - von Ost nach West - zu erleichtern. Der erste Zug aus China traf 2016 am gleichen Warschauer Terminal ein. Die aktuelle Operation stellt eine Umkehrung dieser Route dar, indem europäische Waren nach China geschickt werden.
Auf chinesischer Seite wurde der Zug mit der Henan Zhongyu International Port Group ("Zhongyu Port Group") koordiniert, einem staatlich gegründeten Unternehmen der Provinzregierung von Henan. Ihr erklärtes Ziel ist es, einen Logistikknotenpunkt zu entwickeln, der inländische und internationale Märkte in den östlichen, zentralen und westlichen Regionen miteinander verbindet und so die Initiative für den Wirtschaftsgürtel der Seidenstraße unterstützt. Die Gruppe betreibt Güterzugdienste in Henan und verwaltet den internationalen Binnenhafen von Zhengzhou. Mit dem Ziel, ein jährliches Volumen von 10.000 Zügen und 10 Millionen Tonnen Fracht zu bewältigen, hat die Zhongyu Port Group ein Logistiknetzwerk mit 25 direkten Zielorten und acht Bahngrenzübergängen aufgebaut. Bis heute hat das Unternehmen rund 15.000 Gütertransporte zwischen China und Europa von Henan aus abgewickelt und nimmt damit sowohl hinsichtlich des Volumens als auch der umfassenden Logistikkapazitäten einen nationalen Spitzenplatz ein.