Die Hupac-Gruppe hat bestätigt, dass ihr CEO Michail Stahlhut das Unternehmen im Mai 2026 auf eigenen Wunsch verlassen wird und damit seine achtjährige Amtszeit an der Spitze des Intermodal-Betreibers beendet. Der Verwaltungsrat teilte mit, dass die Suche nach einem Nachfolger bereits läuft und dieser zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben wird.
Stahlhut führte das Unternehmen durch eine Zeit, die von erheblichen Störungen im Logistik- und Kombiverkehrssektor geprägt war, darunter die Covid-19-Pandemie, Engpässe in der Energieversorgung, großflächige Sperrungen des Schienennetzes und geopolitische Instabilität. Während dieser Zeit konnte Hupac laut Angaben des Unternehmens seine operative Kontinuität und finanzielle Stabilität aufrechterhalten.
Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats von Hupac, erklärte, das Unternehmen habe unter Stahlhuts Führung durch strategische Initiativen und eine langfristige Positionierung seine Position im europäischen kombinierten Verkehr gestärkt. Stahlhut sagte, sein Schwerpunkt habe auf dem Aufbau einer Führungsstruktur gelegen, die Krisen mit einem hohen Maß an operativer Verantwortung bewältigen könne.
Hupac hat noch keinen Nachfolger benannt und erklärt, dass der Verwaltungsrat weitere Informationen bekannt geben wird, sobald das Auswahlverfahren abgeschlossen ist.