Österreich, Liechtenstein und die Schweiz arbeiten gemeinsam an der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur

Österreich, Liechtenstein und die Schweiz arbeiten gemeinsam an der Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur
© ÖBB / Sailer Brothers
Die Verbesserungen umfassen die Renovierung von Bahnhöfen, den Ausbau von Gleisen und die Installation moderner Bahntechnik, um den Komfort, die Zuverlässigkeit und die Konnektivität zu verbessern.

Der Abschnitt zwischen Feldkirch in Österreich und Buchs in der Schweiz ist nur etwa 18 Kilometer lang. Sie ist jedoch für den internationalen Eisenbahnverkehr von besonderer Bedeutung. Der internationale Personenfernverkehr (Wien oder Graz - Zürich), der grenzüberschreitende Personennahverkehr (Feldkirch - Buchs) und der Güterverkehr nutzen den eingleisigen Abschnitt von Österreich über Liechtenstein in die Schweiz.

Die ÖBB-Infrastruktur AG führt in diesem Sommer und bis 2026 umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen durch, um die Bahnstrecke fit für die Zukunft zu machen und den Komfort zu erhöhen. Gleichzeitig werden Bahnhöfe und Haltestellen erneuert. Im Falle des Haltepunktes Feldkirch-Tosters werden diese komplett umgebaut. Die Arbeiten werden in zwei Etappen durchgeführt. Grund dafür ist das Ausmaß der Arbeiten in drei Bundesländern entlang der gesamten Strecke. Für die Fahrgäste bedeutet dies zwei längere Sperrungen der Strecke, eine im Sommer dieses Jahres und eine im Jahr 2026. So können die Arbeiten gebündelt und innerhalb eines engen Zeitrahmens abgeschlossen werden, so dass die Strecke in einem guten Zustand wiedereröffnet werden kann.

© ÖBB / Sailer Brothers
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"Die geplanten grenzüberschreitenden Bauarbeiten an der Bahnverbindung zwischen Feldkirch und Buchs sind eine große Herausforderung für die ÖBB-Infrastruktur AG. Ziel ist es, Vorarlberg und damit Österreich mit Liechtenstein und der Schweiz auf moderne und zuverlässige Weise zu verbinden. Eine moderne Bahninfrastruktur ist das Rückgrat der dynamischen Wirtschaftsregion", so Judith Engel, Vorstandsdirektorin der ÖBB-Infrastruktur AG.

"Wir sprechen hier von 18 Kilometern, die nicht nur für den internationalen Bahnverkehr wichtig sind, sondern auch für viele Menschen, die hier im Dreiländereck täglich zur Arbeit pendeln", so Daniel Zadra, Klimaschutz- und Mobilitätslandesrat des Landes Vorarlberg.

Auch an den Bahnhöfen auf der liechtensteinischen Seite werden Modernisierungen vorgenommen. In Nendeln und Schaan-Vaduz werden längere Bahnsteige gebaut. Im Bahnhof Nendeln sind zudem Investitionen in die Gleisinfrastruktur und die Bahntechnik geplant, um einen modernen und sicheren Zugbetrieb zu gewährleisten, darunter ein neues elektronisches Stellwerk, das acht Bahnübergänge steuern wird.

Die Arbeiten konzentrieren sich auf die Erneuerung und Sanierung von Brückenbauwerken, sowohl in Liechtenstein als auch in der Schweiz. Darüber hinaus sind neue Gleise und Weichen, Dükererneuerungen und Kabelarbeiten geplant. In den Jahren 2024 und 2026 werden insgesamt rund 100 Millionen Euro in das umfangreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsprogramm investiert. Projektpartner sind das Land Vorarlberg, die Stadtgemeinde Feldkirch, das Land Liechtenstein sowie die Gemeinden Eschen-Nendeln und Schaan.


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