Am 5. März schlossen die Ingenieurbüros Artelia und TUC RAIL einen Untervertrag mit einem Baukonsortium unter der Leitung des italienischen Unternehmens GCF (Generale Costruzioni Ferroviarie ) über die technische Planung und Überwachung der Gleis- und Fahrleitungssysteme für die geplante Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Kenitra und Marrakesch in Marokko ab.
Diese Strecke stellt eine Erweiterung des bestehenden marokkanischen Hochgeschwindigkeitsnetzes dar und trägt zum Ausbau der Eisenbahnverbindungen zwischen dem Norden und dem Zentrum des Landes bei.
Artelia und TUC RAIL werden während der Bauphase die technische Aufsicht und Projektüberwachung übernehmen und dabei ihre Erfahrungen aus internationalen Hochgeschwindigkeitsprojekten einbringen. Die Auswahl des von GCF geführten Konsortiums, das von den Ingenieurleistungen von Artelia und TUC RAIL unterstützt wird, steht im Einklang mit den Vorbereitungen Marokkos auf die Fußballweltmeisterschaft 2030, die das Land ausrichten wird.
TUC RAIL, eine Tochtergesellschaft des belgischen Infrastrukturbetreibers Infrabel, war bereits an verschiedenen internationalen Hochgeschwindigkeitsprojekten beteiligt, während Artelia auf die Beratung von Ingenieuren in zahlreichen Sektoren, einschließlich des Schienenverkehrs, spezialisiert ist.
Bauzeitenpläne und weitere Einzelheiten zum Zeitplan für die Fertigstellung des Projekts wurden noch nicht bekannt gegeben.