Spanien bewilligt 72,4 Millionen Euro für den Ausbau der Strecke Bobadilla–Algeciras

Spanien bewilligt 72,4 Millionen Euro für den Ausbau der Strecke Bobadilla–Algeciras
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Dieser Schritt ist Teil der Modernisierung eines der wichtigsten Güterverkehrskorridore des Landes, der den südlichen Hafen von Algeciras mit dem nationalen Schienennetz verbindet.

Der spanische Ministerrat hat mehr als 72,4 Millionen Euro für neue Bauarbeiten an der konventionellen Eisenbahnstrecke Bobadilla–Algeciras bewilligt.

Das Paket umfasst 52,2 Mio. EUR für die Installation der Elektrifizierungsanlage auf der 106 km langen Strecke Ronda–Algeciras sowie 20,2 Mio. EUR für Infrastruktur- und Gleisausbaumaßnahmen zwischen Bobadilla und Ronda. Die Projekte werden von Adif durchgeführt.

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Der Vertrag zwischen Ronda und Algeciras umfasst die Installation einer 2×25-kV-Wechselstrom-Oberleitungsanlage (50 Hz) sowie die damit verbundenen Strom- und Telekommunikationsarbeiten. Laut Adif wird das Projekt die Streckenkapazität erhöhen, die Betriebssicherheit verbessern und die Strecke für die künftige Einbindung in den Mittelmeerkorridor vorbereiten.

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Die Arbeiten zwischen Bobadilla und Ronda umfassen die Erneuerung der Gleise, die Modernisierung der Entwässerungsanlagen, den Bau von Schotterstützmauern sowie Anpassungen an Brücken und Überführungen, die für die künftige Elektrifizierung erforderlich sind. Der Auftrag umfasst Arbeiten zwischen den Kilometerstellen 20 und 26,5 der Strecke und sieht eine geplante Ausführungsdauer von 13 Monaten vor.

Adif gab bekannt, dass bereits mehr als 514 Mio. EUR für die umfassende Modernisierung der 176 km langen Strecke Bobadilla–Algeciras bereitgestellt worden seien. Das Programm umfasst die vollständige Elektrifizierung, die Erneuerung der Gleise , den Ausbau von Abstellgleisen, die Einführung von GSM-R sowie Arbeiten zur Anpassung der Spurweite in 21 Tunneln, um den Einsatz von Sattelaufliegern im Rahmen des Schienengüterverkehrsdienstes Algeciras–Zaragoza zu ermöglichen.

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Zu den weiteren Aufträgen im Zusammenhang mit diesem Korridor gehören die Ausschreibung für den Bau und die Instandhaltung des Traktionsunterwerks Marchenilla sowie die Vergabe der Planungsarbeiten für das Traktionsunterwerk Ronda, das den Abschnitt Bobadilla–Ronda versorgt.

Die Strecke Bobadilla–Algeciras ist Teil sowohl des Atlantik- als auch des Mittelmeerkorridors und bietet eine Bahnanbindung an den Hafen von Algeciras, Spaniens größten Hafen.

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Das Ministerium für Verkehr und nachhaltige Mobilität teilte mit, dass sich die Investitionen in die Eisenbahninfrastruktur des Atlantikkorridors im Jahr 2025 auf 3,123 Mrd. Euro beliefen, wobei in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 weitere 1 Mrd. Euro ausgeschrieben wurden. Die Ausschreibungen im Eisenbahnbereich stiegen im Vergleich zu 2024 um 122 %.

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Zu den derzeit größten Projekten des Atlantikkorridors zählt die künftige Hochgeschwindigkeitsstrecke Burgos–Vitoria, für die in diesem Jahr bereits Ausschreibungen im Wert von 789,2 Mio. EUR für drei Abschnitte der Strecke veröffentlicht wurden. Zu den weiteren voranschreitenden Vorhaben gehören das baskische Hochgeschwindigkeitsnetz „Basque Y“, Hochgeschwindigkeitsbahnprojekte in der Extremadura, die Strecke Toledo–Talavera–Talayuela sowie der Korridor Sevilla–Huelva.

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Die spanische Regierung plant, in den nächsten fünf Jahren 12 Milliarden Euro in den Atlantikkorridor zu investieren.


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