Die vom Ministerrat gebilligte Entscheidung geht auf Vorschläge der Ministerien für Verkehr und nachhaltige Mobilität sowie für Finanzen zurück.
Renfe France konsolidiert ihre Aktivitäten
Die neue Gesellschaft, Renfe France, Societé par Actions Simplifiée, wird ihren Sitz in Paris haben und die Aktivitäten des Unternehmens auf dem französischen Markt leiten. Als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Renfe Proyectos Internacionales SME wird sie für die Verwaltung und den Ausbau des Geschäftsbetriebs zuständig sein, einschließlich der Teilnahme an Ausschreibungen für öffentliche Dienstleistungen.
Renfe betreibt derzeit Hochgeschwindigkeitsstrecken zwischen Barcelona und Lyon sowie Madrid und Marseille und positioniert sich damit im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr. Für die kommenden Monate ist eine zusätzliche Verbindung zwischen Barcelona und Toulouse geplant.
Expansion in Mexiko
Renfe wird außerdem eine Tochtergesellschaft in Mexiko gründen, wo das Unternehmen bereits an verschiedenen Projekten beteiligt war, darunter auch an Verträgen im Zusammenhang mit dem Maya-Zug. Das neue Unternehmen mit Sitz in Mexiko-Stadt wird die bestehenden Projekte betreuen und weitere Möglichkeiten im mexikanischen Eisenbahnsektor ausloten. Der genaue Name der Tochtergesellschaft wird nach der Antwort des mexikanischen Wirtschaftsministeriums festgelegt.
Mit der Gründung dieses Unternehmens erhält Renfe den rechtlichen Rahmen, um als Eisenbahngesellschaft in Mexiko tätig werden zu können.
Die internationalen Aktivitäten von Renfe
In den letzten Jahren hat Renfe seine Aktivitäten in Übersee ausgeweitet und ist an Projekten in ganz Europa und darüber hinaus beteiligt. Das Unternehmen ist an der Haramain-Hochgeschwindigkeitsstrecke in Saudi-Arabien beteiligt und bietet sowohl in Saudi-Arabien als auch in Mexiko Schulungen für das Bahnpersonal an. In Europa betreibt Renfe Hochgeschwindigkeitsdienste in Frankreich und ist in Märkte wie Italien, die Slowakei und die Tschechische Republik eingestiegen. Renfe ist auch an Infrastrukturprojekten beteiligt, darunter Rail Baltica.
Ende Januar hat Renfe über ihre Tochtergesellschaft Arenaways den Betrieb der Strecke Cuneo-Saluzzo-Savigliano in Italien aufgenommen, auf der zwischen September und Juni bis zu 142 wöchentliche Verbindungen geplant sind.