Diese Technologie, die in Zusammenarbeit mit Porterbrook entwickelt und von Instrumentel und Derby Engineering Unit unterstützt wurde, zielt darauf ab, die Betriebszuverlässigkeit zu verbessern, indem potenzielle Triebwerksprobleme erkannt werden, bevor sie zu Betriebsunterbrechungen führen.
Das RCM-System wird den Ingenieurteams vonNorthernunmittelbaren Zugang zu den Motordaten verschaffen und so eine vorausschauende Wartung ermöglichen. Im Gegensatz zu herkömmlichen manuellen Inspektionen soll dieser Echtzeit-Datenstrom den Ingenieuren einen frühzeitigen Hinweis auf sich abzeichnende Probleme geben und ein rechtzeitiges Eingreifen ermöglichen. Es wird erwartet, dass dieser Wechsel von reaktiver zu zustandsorientierter Wartung die Ausfallzeiten reduziert und die Zeit, die die Züge im aktiven Betrieb verbringen, optimiert.
Die Installation der RCM-Technologie erfolgte im Neville Hill TrainCare Centre in West Yorkshire und ist Teil des laufenden Northern Intelligent Trains-Programms, das 2022 gestartet wurde. Dieses Programm konzentriert sich auf die Einführung digitaler Tools in der gesamten Flotte von Northern, um die betriebliche Effizienz zu verbessern.
Mit fast 2.500 täglichen Verbindungen und einem ausgedehnten Streckennetz in Nordengland liegt Northern mit der Einführung der digitalen Überwachung im Einklang mit dem allgemeinen Trend in der Bahnindustrie, die darauf abzielt, Wartungsverfahren zu rationalisieren und die Verfügbarkeit der Flotte zu verbessern.