Neuer Instandhaltungsvertrag für die Messung der Schieneninfrastruktur von Adif

Neuer Instandhaltungsvertrag für die Messung der Schieneninfrastruktur von Adif
© adif.es
Diese Hightech-Auskultatorzüge sind für die Überwachung und Wartung des 15 500 km langen spanischen Eisenbahnnetzes unerlässlich.

Mit einer Investition von 17,9 Millionen Euro hat Adif die Wartung und Kalibrierung der neuen Mess- und Prüfsysteme für die Eisenbahninfrastruktur vergeben, die auf ihren "Laborzügen" installiert sind. Diese Fahrzeuge, die so genannten Auskultatorzüge, spielen eine grundlegende Rolle bei der Instandhaltung des Netzes und bei Tests für die Inbetriebnahme neuer Infrastrukturen.

Adif und Adif Alta Velocidad verwalten mehr als 15 500 km Schienenwege, die zu den umfangreichsten und modernsten in Europa gehören. Diese umfassende Entwicklung, verbunden mit immer anspruchsvolleren Qualitätsstandards, hat zu einem wachsenden Bedarf an Instandhaltung der Eisenbahninfrastruktur geführt. Ziel ist es, die Anlagen in einem optimalen Zustand zu halten und sie jederzeit verfügbar und zuverlässig zu machen. Die Überwachung der Züge ist auch während der Bauphase einer Strecke und ihrer Inbetriebnahme unerlässlich, da die gewonnenen Aufzeichnungen erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Parameter der verschiedenen Teilsysteme den festgelegten Kriterien entsprechen.

Der Vertrag gewährleistet die vollständige Verfügbarkeit sowie die korrekte Erfassung und Verarbeitung der Daten, die alle mechanischen, elektrischen, elektronischen und computergestützten Elemente der Systeme zur Messung der Geometrie (Position der einzelnen Infrastrukturelemente) und der Dynamik (Interaktion zwischen Infrastruktur und Zug) von Gleis und Oberleitung, der Kilometerzähler (Messung der Geschwindigkeit und der vom Zug zurückgelegten Strecke), der optischen Inspektion von Gleis und Oberleitung, der Sicht im Führerstand, der GSM-R-Messung und der Diagnose von Baken sowie der Messung von Weichen und Spurweiten umfassen.

Die Adif-Labor"-Zugflotte, die Gegenstand des Vertrags ist, umfasst sieben Fahrzeuge: zwei in Betrieb befindliche Züge (so genannte BT-Züge, die für den Betrieb auf iberischen und normalspurigen Strecken geeignet sind); vier neue Überwachungszüge, die derzeit zugelassen und getestet werden (ein Zug mit variabler Spurweite, ein Zug mit Normalspur und zwei mit konventioneller Spurweite), wobei insgesamt 150 Millionen Euro in ihre Herstellung und Ausstattung mit modernsten Instrumenten investiert werden; sowie einen weiteren Zug für das Schmalspurnetz, dessen Herstellung in Kürze ausgeschrieben wird.


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